Private Spender finanzieren Sitzbänke für Friedhöfe / Weitere Interessierte für Projekt gesucht
Positiver Beitrag in zweifacher Hinsicht
Neue Bänke für die Wormser Friedhöfe: Vier Familien haben gespendet.
Auch Sitzbänke kommen in die Jahre, werden witterungsbedingt in Mitleidenschaft gezogen und müssen irgendwann ersetzt werden. Gerade auf Friedhöfen sind Sitzbänke, auf denen Besucher verweilen oder ausruhen können, nicht wegzudenken. Doch auch diese müssen nach und nach erneuert werden. „Wir setzen sie zwar regelmäßig instand, aber irgendwann müssen wir dennoch neue anschaffen“, erklärt Friedhofsleiter Michael Kruse. An anderen Stellen könnten zusätzliche Bänke aufgestellt werden.
Vier Spenden aus privater Hand
„Immer wieder erleben wir es, dass Besucher entsprechende Wünsche äußern“, berichtet Betriebsleiter Ralf-Quirin Heinz. Der Integrationsbetrieb Friedhof freut sich deshalb über insgesamt fünf Bankspenden, davon vier aus privater Hand für den Hauptfriedhof und für Herrnsheim. Für Helga und Wolfgang Hasch, Ruth Brauner, Ingeborg Krause und Günther Hauser ist es Ehrensache, eine Bank zu stiften. „Wir sind sehr dankbar für das Engagement zur Förderung und Pflege unserer Friedhofskultur“, unterstrich Friedhofsdezernent Uwe Franz bei einem Ortstermin mit den Spendern.
Und die vier Familien leisten gleich in zweifacher Hinsicht einen positiven Beitrag: Die Bänke wurden nämlich in der Behindertenwerkstatt „Westeifel Werke“ aus heimischen Douglasien hergestellt.
Den Standort „ihrer“ Bank dürfen die Spender selbst bestimmen. „Selbstverständlich freuen wir uns über weitere Bank-Spenden“, hofft Dezernent Franz, weitere Interessierte für das Projekt gewinnen zu können. Die Kosten für eine Sitzgelegenheit belaufen sich auf rund 300 Euro.