KLINIKUM: Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin ist „Top Mediziner“ Neonatologie
Prof. Dr. Markus Knuf erneut „Top-Mediziner“ in Focus-Liste
Univ.-Prof. Dr. Markus Knuf steht für medizinische Expertise. Foto: Klinikum Worms; pakalski
Kinderklinik-Chefarzt Univ.-Prof. Dr. Markus Knuf wird in der aktuellen Ausgabe des Magazins „Focus Gesundheit – Gesunde Kinder“ abermals als „Top Mediziner“ für Neonatologie geführt. Damit zählt der Kinderarzt laut dem Ratgebermagazin zu den führenden Ärzten für die Behandlung von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen.
Die Neonatologie ist das Fachgebiet der Kindermedizin, das sich speziell mit der medizinischen Versorgung von Frühgeborenen und Neugeborenen beschäftigt, die krank auf die Welt kommen. „Insbesondere kleine Frühgeborene mit einem erwarteten Geburtsgewicht von unter 1.500 Gramm müssen in speziellen Zentren, den sogenannten Perinatalzentren, intensivmedizinisch versorgt werden“, so Univ.-Prof. Knuf. „Manche Frühgeborene wiegen bei ihrer Geburt nicht einmal 500 Gramm. Mittlerweile gelingt es uns rein medizinisch zwar häufig selbst diesen extrem untergewichtigen Frühgeborenen ein Überleben zu sichern, aber letztendlich geht es um einiges mehr.“ Je früher und mit je weniger Gewicht ein Baby geborenen wird, desto höher ist das Risiko für mögliche Entwicklungsstörungen. „Die optimale Behandlung von Frühgeborenen stellt deshalb extrem hohe Anforderungen an die technische Ausstattung und fachliche Expertise des Teams“, so der Chefarzt weiter. „In unserem Perinatalzentrum arbeiten deshalb speziell ausgebildete Ärzte und Pflegekräfte Hand in Hand mit weiteren Experten wie Physiotherapeuten, Psychologen oder Sozialarbeitern. Unser Ziel ist es, die Entwicklungsschritte, die das Frühgeborene durch die zu frühe Geburt im Mutterleib versäumt hat, bestmöglich ‚nachzubilden‘, damit das Neugeborene im besten Fall eine normale Entwicklung ohne bleibende Einschränkungen durchläuft.“
Univ.-Prof. Dr. Knuf ist zudem Spezialist für Kinderneurologie, Kinderintensivmedizin und seltene Erkrankungen, insbesondere Tuberöse Sklerose. Darüber hinaus ist er auf eine W2-Professur für Pädiatrische Infefektiologie und Pädiatrische Intensivmedizin an der Universitätsmedizin Mainz berufen worden.