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  • Do., 14. November 2019, 14:47 Uhr
    Black Belt Kampfkunstakademie: Kampfkunstprüfungen an zwei Tagen mit anschließender Dan-Prüfung

    Prüfungen von allen bestanden!

    Aufgrund der großen Teilnehmerzahlen der Black Belt Kampfkunstakademie wurden die Kampfkunstprüfungen an zwei Tagen durchgeführt, um jeder Schülerprüfung den entsprechenden Rahmen geben zu können.

    Am Freitag um 15 Uhr begannen die Schüler der Drachenherzgruppe (3–6 Jährige) mit dem Vorführen verschiedener motorischer Grundübungen, bis hin zu den Bewegungsformen aus dem originären Taekwondo (von Choi Hong-hi).

    Dazu zählen zum Beispiel das Vorstellen der einzelnen Schüler und die Umsetzung der Stopp-Hand. Weiterhin wurden bestimmte Handlungsmuster abgefragt, die den budosport-pädagogischen Ansatz verdeutlichen und die exekutiven Fähigkeiten der Schüler weiter fördern sollen. Es wurden alle Schülergrade bis hin zu den Erwachsenenkursen geprüft.

    Am Samstag wurde es spannend: Die höheren Farbgurte stellten sich zur Prüfung und mussten neben dem Bruchtest (Holzbrett 30x30 cm) auch kämpfen. Hosinsul (Befreiung aus Würge- und Haltegriffe) sowie die Messer- und Stockabwehr standen ebenso mit auf dem Programm.

    Pünktlich um 13.30 Uhr begann die Schwarzgurt-Prüfung mit Justin Mahr (17 Jahre, TKD seit 2007) aus Hohen-Sülzen, Chiara Koser (17 Jahre, TKD seit 2005) und Nadine Stadtler (18 Jahre, TKD seit 2012), beide Pfeddersheim. Zur dritten Dan-Prüfung stellte sich Pamela Reis (39 Jahre, TKD seit 2006).

    Das Prüfungskomitee bestand aus Oliver Matwin, Florian Neugebauer, beide aus Berlin, und Jens Büsing aus Hannover sowie Uwe Mandler und Dana Ulrich als Beisitzer.

    Bandbreite der Kampfkunst gezeigt
    Um die ganze Bandbreite der Kampfkunst auf die Matte zu bringen, bedarf es zahlreicher Vorbereitungen. So musste ein Erste-Hilfe-Kurs vorgelegt werden sowie eine gebundene Abschlussarbeit, über die dann noch referiert wurde.

    Zu Beginn wurde die gesamte Grundschule abgearbeitet, von den Hyongs (Bewegungsformen) über den Ein- und Zwei-Schritt-Kampf bis hin zur Kreisverteidigung mit und ohne Messer. Teilnehmer wie Zuschauer fieberten dem Kampf gegen zwei Gegner gleichzeitig zu, wie auch dem Reihenbruchtest und dem abschließenden Steinbruchtest.

    Für die Prüfung zum dritten Dan mussten insgesamt 16 Hyongs gelaufen werden, weitere Qualifikationen waren die Verteidigung mit einem Messer gegen ein Messer, Fußabwehr und der Einsatz von Druckpunkte. Den Schlusspunkt setzte dann jeweils der Steinbruchtest mit einer Hand- und einer Fußtechnik.

    Gegen 18 Uhr war alles geschafft und das Prüfungskomitee zog sich zur Beratung zurück – Das Ergebnis: Alle hatten ihre Prüfung bestanden. Besonders überrascht zeigten sich die Prüfer über das selbstsichere Auftreten der Schüler während der gesamten Prüfung.

    Die erfolgreichen Schülerprüfungen der Weißgurte.Die erfolgreichen Schülerprüfungen der Weißgurte.


     
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