Des Rätsels Lösung: 2.300 Bahnschwellen lagen einst in Horchheim verbaut
Quiz ließ „Riwwelkuche-Esser“ rätseln
Von links: Die Quiz Gewinner Edda Maurer, Stefanie Stolze und Elsbeth Traub mit Ingo Donsbach freuten sich über ihren Gewinn.
Der zweite „Horchhiemer Riwweluche-Nachmittag“ im 1.250-Jahr-Jubiläum erlebte mit Blick auf die erste Veranstaltung im Mai eine Steigerung sowohl bei der Besucherzahl als auch im Programm. Nahezu 50 meist ältere Horchheimerinnen und Horchheimer als auch Gäste aus der Umgebung hatten dieses Mal den Weg in den Anna-Günther-Saal gefunden. Die Veranstalter Ingo Donsbach und Elsbeth Winhardt zeigten sich über den enormen Zuspruch hoch erfreut und dankbar. Winhardt war auch für die Tisch-Deko verantwortlich, die im leuchtenden „Sonnenblumen-Style“ gehalten war. Nach einer kurzen Raterunde rheinhessischer Begriffe erzählte Uschi Freese ihre Erlebnisse mit dem „Mond von Horchheim“, der allabendlich hinter dem Kirchturm der Heilig-Kreuz-Kirche aufgeht und der für sie einfach der schönste ist.Sie ermunterte die Gäste, selbst seine Wirkung zu testen und abends einmal im Feld spazieren zu gehen. „Sie müssen aber aufpassen, das Sie nicht hinfallen.,“ rieht sie. Ebenfalls die Idee von Uschi Freese war ein kleines Schätzspiel. Sie war in den 70er-Jahren mit ihrer Tochter die Bahnschwellen der damals noch existierenden Bahnstrecke vom Zollhaus in Weinsheinm bis zum Ortseingang Wiesoppenheim „abgehuppst“ und dabei 2.300 Stück gezählt. Unter den richtigen Lösungen musste das Los entscheiden. Den ersten Preis, eine Tagesfahrt mit dem Omnibus für zwei Personen gewann Edda Maurer. Über zwei Flaschen Wein konnte sich Stefanie Stolze freuen. Elsbeth Traub schließlich konnte eine kleine edle Pralinenmischung mit nach Hause nehmen. Zum Abschluß des Nachmittages konnte Ingo Donsbach 130 EURO zur Deckung der Jubiläumskosten an Chef-Organisator Günther Hammerle überreichen.