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  • Mi., 28. Februar 2018, 09:58 Uhr
    Leichte Zunahme der Arbeitslosigkeit in Worms im Februar / Konjunkturelle Indikatoren weiter positiv

    Quote steigt leicht auf 7,3 Prozent!

    Nachdem die Arbeitslosenzahlen in Worms zum Jahresbeginn saisonbedingt deutlich angestiegen waren, kam es auch im Februar noch einmal zu einer leichten Zunahme sowohl der Arbeitslosigkeit als auch der Unterbeschäftigung. Dennoch stellen die aktuellen Zahlen den niedrigsten Februarwert der letzten zehn Jahre dar.

    „Die Zahlen zeigen bei allen konjunkturellen Indikatoren eine positive Entwicklung“, kommentiert Susanne Decker, Leiterin der Wormser Arbeitsagentur. So hätten im Februar deutlich weniger Menschen ihren Job verloren als im Vormonat und im Vorjahr. Gleichzeitig lag die Zahl derer, die eine neue Beschäftigung fanden, um ein gutes Drittel höher als im Januar. Die Nachfrage nach Arbeitskräften blieb weiterhin hoch.

    Geflüchtete kommen langsam auf dem Arbeitsmarkt an
    Belastet wurde der Arbeitsmarkt durch Arbeitslosmeldungen aus Nichterwerbstätigkeit. „Unter den Menschen, die sich aktuell arbeitslos gemeldet haben, sind auch viele Geflüchtete, die sich nach Beendigung ihres Sprach- oder Integrationskurses erst einmal wieder arbeitslos melden mussten“, so Decker. Das Jobcenter Worms, das für den Großteil der Geflüchteten zuständig sei, weise in der Regel aber sehr kurzfristig Anschlussmaßnahmen für die weitere berufliche Integration zu. Langsam aber stetig wachse zudem die Zahl der Geflüchteten, die auf dem Arbeitsmarkt ankommen. Im Februar waren in Worms rund 50 Menschen mit Fluchthintergrund erwerbstätig; vor allem in der Zeitarbeit, aber auch im Bereich Verkehr und Lagerei, im verarbeitenden Gewerbe, im Gast- und Baugewerbe und im Gesundheitswesen. Darüber hinaus befanden sich 9 junge Geflüchtete in einer betrieblichen oder schulischen Ausbildung.

    Der Arbeitsmarkt in Zahlen
    Im Februar waren in Worms insgesamt 4.735 Männer und Frauen als unterbeschäftigt registriert. Das waren 71 mehr als im Januar, aber 406 weniger als vor einem Jahr. Darunter standen 3.284 Personen dem Arbeitsmarkt sofort zur Verfügung und galten damit offiziell als arbeitslos. Das waren 23 mehr als im Januar, aber 365 oder 10 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 7,2 auf 7,3 Prozent. Im Vorjahr lag sie bei 8,2. Die Nachfrage nach Arbeitskräften auf dem ersten Arbeitsmarkt bewegte sich auf dem Niveau des Vormonats. Die Arbeitgeber meldeten 254 offene Stellen; 3 mehr als im Januar.

    Uneinheitliche Entwicklung in der Region
    Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit auf den regionalen Arbeitsmärkten Rheinhessens verlief im Februar uneinheitlich. Während die Zahlen in der Stadt Mainz zurückgingen, verzeichneten der Gesamtbezirk, die Stadt Worms und die Landkreise Alzey-Worms und Manz-Bingen eine leichte Zunahme der Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenquoten änderten sich wie folgt: Stadt Mainz von 5,8 auf 5,7 Prozent und Stadt Worms von 7,2 auf 7,3 Prozent. In den Landkreisen Alzey-Worms und Mainz-Bingen blieben die Quoten stabil bei 4,1 bzw. 3,6 Prozent.

    Archivbild: Robert Lehr


     

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