So., 13.09.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • So., 21. März 2021, 21:42 Uhr
    Die Grünen/Bündnis 90: Erfreuliche Zunahme der Radnutzung / Auch bundesweit feststellbare Entwicklung

    Radfahren – aber sicher!

    Das Fahrrad boomt wie in ganz Deutschland auch in Worms, freut sich die Wormser Stadtratsfraktion von Grünen/Bündnis 90 mit ihrem Sprecher Richard Grünewald. Unter Coronabedingungen stiegen immer mehr Menschen auf ihre Drahtesel und legten kurze und mittlere Strecken mit Muskelkraft oder auch elektrischem „Rückenwind“ zurück, so eine Pressemitteilung (PM) vom Sonntag. Einerseits könne man die Zunahme des Radverkehrs täglich selbst beobachten, andererseits belegten Zahlen aus vielen deutschen Städten eine Steigerung der Radnutzung um bis zu 20 Prozent im Jahre 2020. Noch deutlicher fiele eine amtliche Zählung in der Speyerer Straße in Worms aus: Binnen eines knappen Jahres verdoppelte sich der Radverkehr in der Fahrradstraße nahezu, nämlich von 213 auf 408 Fahrrädern pro Tag. Die Zahlen belegen laut der Grünen/Bündnis 90: Noch nie habe der Radverkehr derart zu gelegt – und dies, obwohl die Mobilität insgesamt zurückging.

    Die Angst fährt mit
    Behindert werde laut der PM das Radfahren in Worms laut städtischer Bürgerbefragung durch ein Gefühl der Unsicherheit oder weil es (noch) zu anstrengend sei. Diese Aussagen deckten sich mit Erfahrungen aus anderen Städten, denen zufolge zwei Erfolgsfaktoren über die Radnutzung entscheiden: „sicher & komfortabel“ müsse das Radeln empfunden werden, damit möglichst viele Menschen davon Gebrauch machten. „Wenn wir also Klima und Gesundheit fördern wollen, dann müssen Radwege vor allem eines sein – nämlich sicher“, so das Papier der Umweltpartei.

    Sicherheitsgefühl entscheidet über Fahrradnutzung
    Eine der beiden Wormser Fahrrad-Hauptachsen ist neben dem Pfrimmtal das Eisbachtal von Heppenheim, Wiesoppenheim, Horchheim und Weinsheim nach Worms. Die Route vom Eisbachtal mündet bei unterschiedlichen Zuläufen meist in der Bahnunterführung Speyerer Straße und verläuft dann über Valckenbergstraße und Neumarkt in Richtung Marktplatz und Fußgängerzone. Die Grüne Stadtratsfraktion hält es daher für wichtig, dass die Sicherheit der Radfahrenden durchgehend verbessert werde und bisherige positive Einzelmaßnahmen sich zu einem lückenlosen Sicherheitsgefühl verbinden.

    Abschnittsweise Verbesserungen
    Erste positive Schritte seien mittlerweile bemerkbar und signalisierten Radfahrenden, dass sie auf Wormser Wegen willkommen sind: Die Fahrradstraße Speyerer Straße ist seit einem Jahr ein guter Anfang und lässt die Radfahrenden ebenso wie die Anwohnerschaft dort aufatmen. Ganz neu würden in der Unterführung gerade geschützte Radspuren eingerichtet, die das Radeln dort entspannter und sicherer gestalten sollen. Diese bauliche Verbesserung durch die Stadtverwaltung wird von den Grünen sehr begrüßt und war auch zuvor in einer überparteilichen Arbeitsgruppe gelobt worden.

    „Noch vieles zu tun“
    So gut die ersten Maßnahmen seien, so viel bleibe laut der Grünen dennoch zu tun, damit Menschen auf dem Rad sich durchweg sicher fühlen können und sich immer öfter fürs Rad als umweltfreundliches, günstiges und gesundes Verkehrsmittel zu entscheiden: Durch die neue Südumgehung sei die bisherige Verbindung nach Worms wesentlich gefährlicher geworden und müsse daher auf die ehemaligen Bahnstrecke Grünstadt – Worms verlegt werden. Dazu müsse laut der Pressemitteilung der in Grundzügen vorhandene Radweg entlang Eisbach und am Wertstoffhof vorbei zur Speyerer Straße in absehbarer Zukunft allwettertauglich ausgebaut werden. Erst dann könnten Radfahrende z.B. sauber im Büro ankommen und die Route ganzjährig nutzen. 

    „Auch in der Stadt braucht es eine sichere Fortführung der Radroute durch die Valckenbergstraße“, so die Forderung. Man könne darüber diskutieren, ob Tempo 30, Radstreifen, Einbahnstraße oder Fahrradstraße das beste ,Instrument’ für sicheren Radverkehr sein werden. „Wichtig ist, dass wir zu einer Entscheidung und Umsetzung kommen, damit aus dem derzeitigen Flickenteppich eine durchgehend sichere Radroute wird, die immer mehr Menschen aufs Rad bringt und so unserem Klima und unserer Gesundheit hilft“, so die Grünen abschließend.

    Für eine durchgehend sichere Radverbindung vom Eisbachtal nach Worms sehen die Grünen positive Ansätze und weiteren Handlungsbedarf. Die Grünen Stadträte Christian Engelke, Kurt Lauer und Richard Grünewald in der Speyerer Straße (von links).


     

    Beitrag aus der Rubrik

    » Worms und Ortsteile
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige VHS
    Anzeige AmtsblattAnzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige das Wormser
    Anzeige Tip SüdhessenAnzeige TicketshopAnzeige Klinikum Worms - Tag der offenen Tür