Projektgruppe berät in Sprechstunden und informiert über bestehende Anlaufstellen
Rat für den Alltag
Gerlinde Buddhdev, Pradip Buddhdev, Bruno Behr und Rainer Machate (von links) beraten kostenfrei und anonym in den Räumen der Ehrenamtsbörse. Foto: Florian Helfert
VON FLORIAN HELFERT Hilfsbedürftige Bürgerinnen und Bürger können seit Juni jedem Dienstag zwischen 15 und 17 Uhr in den Räumen der Ehrenamtsbörse in der Andreasstraße 7 nach telefonischer Voranmeldung unter 06241 - 502 83 22 ihre Probleme mit ehrenamtlich Tätigen besprechen.
„Wir möchten zuhören, Perspektiven aufzeigen und auch Kontakte zu etwa städtischen Ansprechstellen vermitteln“, betonen Bruno Behr und Rainer Machate. Gemeinsam mit Gerlinde Buddhdev und Pradip Buddhdev verstehen sie „Rat für den Alltag“ als begleitete Hilfe zur Selbsthilfe für sozial Benachteilgte. Dabei könne anonym und kostenfrei jede Art von Themen angesprochen werden, ob wirtschaftliche Notlage oder zum Beispiel familiäre Probleme: „Wir stellen uns der Herausforderung und hoffen, unser Hilfsangebot etablieren zu können“, so die Beteiligten.
Dass Bedarf bestehe, glaubt mit Raimund Brüggemann auch der erfahrene Jurist der Wormser Ehrenamtsbörse. Als Rechtsassesor bietet Brüggemann vor Ort eine sozialrechtliche Erstberatung an, in welcher er etwa bei Behördengängen oder bei Schriftwechseln mit Gläubigern zu helfen versucht.
„Wir freuen uns über einen aktiven Rat für den Alltag in unseren Räumen“, begrüßt auch Christina Heimlich als Vorsitzende des Wormser Sozial- und Bürgernetzwerkes das aktuell jüngste Projekt in der Ehrenamtsbörse. Mehr Informationen rund um die verschiedensten Angebote der Wormser Ehrenamtsbörse unter www.ehrenamtsboerse-worms.de