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  • Fr., 23. August 2013, 16:18 Uhr
    AWO Haus der Generationen Remeyerhof offiziell eingeweiht / Gelungene Kombination aus Kita und Seniorenheim

    „Neues Leben im Herzen von Worms"

    Große Freude herrschte über die Einweihung des AWO Haus der Generationen. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Michael Kissel (4.v.r.) gaben Einrichtungsleiter Guido Gerdon (2.v.r), die Leiterin der Kita, Julia Unselt (3.v.r.) und der Vorsitzende des AWO Bezirksverbandes Rheinland, Rudi Frick (3.v.l.) das Haus seiner Bestimmung frei. Foto: Benjamin Kloos


    VON BENJAMIN KLOOS Ein Raum für „neues Leben" ist inmitten der Nibelungenstadt entstanden: Nach der Komplettsanierung des AWO Altenzentrums Remeyerhof in der Remeyerhofstraße 19 findet sich hier nun ein Haus der Generationen. Ein Haus, „das viel Platz für Bewegung in der neuen Kita und ein behagliches Zuhause für Senioren bietet", wie Rudi Frick, Vorsitzender der AWO Bezirksverband Rheinland, im Rahmen der offiziellen Einweihung am Freitag erfreut betonte. „Der neugestaltete Außenbereich ist ein gutes Beispiel dafür: Spielgeräte für die 'Jungen' und Sitzgelegenheiten für die 'Alten' bilden einen harmonischen Mix auf dem satten Grün der Gartenanlage." Neben der Verbesserung von Bausubstanz, Infrastruktur und Haustechnik stand besonders die konzeptionelle Weiterentwicklung der Betreuung im Mittelpunkt: Hier greifen neueste Pflegekonzepte, die den Bewohnern ein behagliches Zuhause bieten. Hier wird der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen in einem ganzheitlichen Ansatz noch weiter ins Zentrum gerückt.

    Dazu gehört etwa das Projekt EGO  „Einrichtungen ganzheitlich optimieren“. Diese Neuausrichtung verbindet effektiv die Verpflegung der Bewohner mit dem allgemeinen Pflege- und Betreuungskonzept. Unter dem Aspekt der Ganzheitlichkeit werden Senioren individuell nach ihren körperlichen und geistigen Bedürfnissen versorgt, betreut und gepflegt. Zentrales Ziel des Projekts EGO ist es, die Selbstständigkeit, Zufriedenheit und Mobilität der Bewohner zu fördern. „Vor 13 Jahren haben wir mit den Planungen angefangen, es war eine große Herausforderung und wir standen bereits kurz vor der Aufgabe. Doch wir haben aus der Not eine Tugend gemacht und eine bundesweit einzigartige konzeptionelle Zusammenstellung geschaffen", betonte der Geschäftsführer der AWO Rheinland, Winfried Bauer. „In den fünf Jahren des Baus kam alles zusammen, was ein Bauarbeiterherz erfreut: Sanierungen, Neubauten und Abrisse. Herausgekommen ist ein Haus, das nicht nur architektonisch sehr gelungen ist. Und was die finanziellen Bereiche betrifft, sind wir besonders im Bereich der Kita bis auf den letzten Euro genau im Rahmen geblieben. Ein Dank hierfür an alle Planer", richtete Bauer lobende Worte an alle Beteiligten. „Das Haus ist ein Ort der Begegnung, kein Ort der Ausgrenzung. Durch unser Konzept haben wir viel Bewegung und Begegnung. Eine besondere Einzigartigkeit verleiht dem neuen Haus auch die Pflegeoase,  ein Bereich, in dem Menschen im Endstadium der Demenz betreut werden", so Bauer abschließend.

    Dank an die „wahren Helden dieses Umbaus"
    „Es liegt mir besonders am Herzen, den wahren Helden dieses Umbaus zu danken: Meinen Mitarbeitern, die diesen fünf Jahre lang bei laufendem Betrieb und ohne Qualitätsverlust gestemmt haben", Guido Gerdon, Einrichtungsleiter des Haus der Generationen. Die Angebote des Remeyerhof umfassen die Langzeitpflege, die Kurzzeitpflege bis zu 28 Tagen im Jahr, das Betreute Wohnen, die Pflegeoase, die Versorgung von Palliativpatienten sowie die Demenzbetreuung nach dem Psychobiografischen Pflegekonzept von Professor Erwin Böhm. Mit einem Volumen von rund zwölf Millionen Euro wurde innovativste Haustechnik installiert, der Küchenbereich völlig neu gestaltet und jedes Zimmer besitzt nun eine eigene Nasszelle mit barrierefreiem Zugang. Fahrstühle ermöglichen den Bewohnern den leichten Wechsel von einer Ebenen in die andere. Verfügte der Remeyerhof vor der Sanierung über 111 Pflegeplätze, sind dies jetzt 187. Diese teilen sich auf in 134 Einzelzimmer, 23 Doppelzimmer und 7 Plätze in der Pflegeoase.[nggallery id=171]

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