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  • Mi., 25. April 2018, 11:12 Uhr
    5 der 9 Wormel-Paare schaffen es bei der Süddeutschen Meisterschaft in Amberg auf’s Treppchen

    Rebekka Stahl und Nicolai Schneickert sind Süddeutsche Meister

    Die Süddeutschen Meisterschaft am vergangenen Samstag im bayerischen Amberg war die letzte Möglichkeit sich für den Großen Preis von Deutschland in 2 Wochen zu qualifizieren. Trotz sommerlicher Temperaturen mussten sich die Wormser Paare daher von ihrer besten Seite präsentieren.

    Schon zu Beginn der Vorrunden hatte sich die Amberger Schulhalle aufgeheizt wie ein Hexenkessel und alleine das Aufwärmen wurde für alle Tänzerinnen und Tänzer zur Zerreißprobe. Die kleinsten Wormels mussten als Erster die Zähne zusammenbeißen. Mathilde Großhans und Umut-Can Teber sowie Julia Arzheimer und Fabian Busch überzeugten die Wertungsrichter dennoch bereits in den Vorrunden und erreichten direkt das Finale am Abend. Für beide Paare ein großer Erfolg bei ihren ersten Süddeutschen Meisterschaften. Auch in den Junioren hoffte man daher ebenfalls alle 3 Paare bei der Abendveranstaltung wiederzusehen.

    Mit neuer Akrobatik präsentierten sich Diana Runge und Nikita Wambold gewohnt tänzerisch stark ebenso wie ihre Teamkollegen Juliana Schuhmacher und Daniel Langer. Nach ihrer Niederlage bei den Bayrischen Meisterschaften vor wenigen Wochen rückte Schuhmacher/Langer diesmal auf Rang 1 in die Endrunden. Auch Runge/Wambold platzierten sich nach der ersten Runde auf den vorderen Rängen. Marilena Bollheimer und Philipp Schäfer verpassten leider nur um wenige Punkte die Möglichkeit ihr Können in den Finalrunden unter Beweis zu stellen. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung konnten sie mit einem guten 8. Platz ihre erste Süddeutsche Meisterschaft beenden.

    Heiße Eisen im Feuer
    In der C-Klasse hatte man mit Christian Langer und Lara Armauer sowie Johanna Bertz und Nino Kühne gleich zwei Eisen ins Feuer geschickt. Doch schon nach der Vorrunde mussten Bertz/Kühne das Turnier auf Rang 9 vorzeitig beenden. Kleine akrobatische Unsauberkeiten und tänzerische Fehler führten leider zu Punktabzug in der Gesamtwertung. Eine Finalteilnahme wäre den beiden sonst mehr als sicher gewesen. Langer/Armauer zeigten sich gewohnt souverän und tänzerisch einwandfrei. Nur wenige Punkte trennten sie nach der Vorrunde von ihren Erzrivalen.

    In der B-Klasse gingen dieses mal wieder beide Spitzenpaare des Rockin Wormel an den Start. Nach einem Bruch am Fuß von Ekaterina Negoduiko war es das erste Turnier für das Paar in dieser Saison. Akrobatische Elemente in luftiger Höhe verschafften dem Deutschen Meister den Sieg in der Vorrunde. Auch Rebekka Stahl und Nicolai Schneickert konnten sich nach krankheitsbedingter Pause wieder ins Turniergeschehen zurückfinden. Nur wenige Punkte lagen nach der ersten Runde zwischen ihnen und ihren Vereinskollegen und auch sie schafften den Einzug in die Abendveranstaltung problemlos.

    Alle Kräfte mobilisiert
    Für die Endrunden hieß es noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren und der kläglichen Hitze in der Halle zu trotzen. Die Wormel Jüngsten Mathilde Großhans und Umut-Can Teber sowie Julia Arzheimer und Fabian Busch schafften es dennoch eine saubere Performance zu absolvieren. Kleinere tänzerische Fehler machten es ihnen jedoch unmöglich einen der begehrten Pokale zu erkämpfen. Am Ende reichte es für Platz 5 und 6 in der Gesamtwertung.

    In der Junioren Klasse zeigten Nikita und Diana zum Song „Fire Your Guns“ von AC/DC, dass ihre Kapazitäten an diesem Tage noch lange nicht aufgebraucht waren. Präzise Kicks und schnelle Akrobatiken positionierten sie schon zu Beginn an die Pole Position. Mit einem Unterschied von weniger als 0,3 Punkten mussten sie am Ende jedoch die Goldmedaille einem Paar aus Gießen überlassen. Juliana Schuhmacher und Daniel Langer hatten nicht so viel Glück an diesem Tag. Nach einer nicht nachvollziehbaren Entscheidung der Wertungsrichter mussten sie durch einen angeblichen Akrobatikfehler als 3. Süddeutscher Meister das Turnier beenden.

    Auch für Christian Langer und Lara Armauer lief das Finale nicht ganz wie erwartet. Durch eine fragwürdige Musikauswahl seitens der Turnierleitung hatten die beiden nicht nur Probleme den Takt zu hören sondern auch ihre Gesamtperformance musste darunter leiden. Alle Teamkollegen konnten nur den Kopf schütteln über den ungerechtfertigten 2. Platz.

    Performance nochmals gesteigert
    Lediglich in der B-Klasse ließen sich die Deutschen Top-Paare die Siegermedaillen nicht aus den Händen nehmen. Zunächst mussten Rebekka Stahl und Nicolai Schneickert beweisen, dass sie ihre Performance vom Vormittag noch einmal steigern konnten. Mit einer zusätzlichen Akrobatik, die das Regelement so vorsieht, gelang es ihnen den Titel des Süddeutschen Meisters zu ertanzen.

    Katja und Ilja Negoduiko freuten sich mit ihren Teamkollegen. Auch sie boten den Zuschauern besonders mit der Rotationsfigur eine atemberaubende Leistung. In zwei Wochen treffen die Wormels dann auf Kontrahenten aus der ganzen Nation beim Großen Preis von Deutschland in Lippstadt.

    Neben ganzen Schrauben und Auerbach-Hebefiguren überzeugten Rebekka Stahl und Nicolai Schneickert die Wertungsrichter auch in ihrer tänzerischen Darbietung


     
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