Sa., 10. Mai 2014, 08:06 Uhr
Erfolgreiche Podiumsdiskussion lockt über 60 Bürgerinnen und Bürger in den Römischen Kaiser
„Reden wir über die Innenstadt“
Auffällig viele Jugendliche und interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der Innenstadt waren gekommen, um die Positionen der Stadtratskandidatinnen und Kandidaten Uwe Gros, Elena Frey, Xenia Rolvien, Serdar Uzatmaz, Norbert Haas und Benjamin Müller zu hören. Moderiert wurde die umfangreiche aber zu keinem Zeitpunkt langweilige Fragerunde von der Politischen Referentin Simone Korte-Bernhardt und dem SPD-Generalsekretär Jens Guth.
Uwe Gros, der Spitzenkandidat der Innenstadt-SPD machte sich in besonderer Weise für die weitere und zielgerichtete Entwicklung der Infrastruktur und des ÖPNV stark. Auch das Projekt „Grüne Schiene“ muss hier in der Priorität nach vorne gerückt werden. „Aber auch das Thema Naherholung, Sport und Freizeitgestaltung gehört mit zur Attraktivität einer liebens- und lebenswerten Stadt“, so Norbert Haas ergänzend, der insbesondere das ehrenamtliche Engagement der vielen Bürgerinnen und Bürger in den unterschiedlichsten Vereinen herausstellt.
Kindergartengebühren „als Schritt in die falsche Richtung“
„Wenn man bedenkt, dass die CDU wieder Kindergartengebühren einführen möchte, ist dies eindeutig ein Schritt in die falsche Richtung. Bildung darf nicht mehr vom Geldbeutel der Eltern abhängig gemacht werden.“, so Xenia Rolvien, die sich ebenso für ein neues Jugendzentrum in der Innenstadt stark machen möchte.
Serdar Uzatmaz ist die Stadtteilarbeit besonders wichtig. So beschreibt er seine vielen Besuche und Gespräche mit Anwohnern, um zwischen unterschiedlichen Kulturen zu vermitteln. Gerade am Torturmplatz klappt diese Arbeit sehr gut. Er steht hier mit den Bürgerinnen und Bürgern im regelmäßigen Dialog, um bei Problemen direkt zu helfen.
Abschließend sprach Jens Guth Elena Frey an, die den Vorschlag zur Bürgerbefragung in Sachen „Haus am Dom“ eingebracht hatte. Diese sei, so Frey, der richtige Weg. „Wir respektieren jegliche Meinung zu diesem Thema.“ so Elena Frey. Sie stellt jedoch wiederholt die Frage, ob eine Domgemeinde, gegen einen mehrheitlichen Willen der Bürgerinnen und Bürger ein Gemeindehaus an dem besagten Standort wirklich bauen möchte. „Wenn die Domgemeinde und die BI ein positives sowie negatives Votum des Souveräns akzeptieren, könnte dies durchaus zu einer Befriedung beitragen.“, so Uwe Gros.
Kritische Stimmen kamen zu Wort
Auch kritische Fragen der Bürgerinnen und Bürger kamen nicht zu kurz und dies war auch ausdrücklich vom Veranstalter gewünscht: So stellte eine junge Familienmutter die angespannte Lage in der Gaustraße dar. Hier sei es schon des Öfteren zu Auseinandersetzungen vor der eigenen Wohnungstür gekommen. „Ich fühle mich hier nicht mehr sicher“, so die junge Frau. Die Stadtratskandidatinnen sagten hierzu umgehend einen Vor-Ort Termin zu, um gemeinsam Lösungen zu finden.
Jens Guth wies die Gäste auf die so wichtige Stimmabgabe am 25. Mai zur Kommunal- und Europawahl hin. Dies sei notwendig, um rechtem Gedankengut Einhalt zu gebieten. Ebenso sei es wichtig die Innenstadt und ihre Themen zu unterstützen. Drei Stimmen für die SPD-Innenstadtkandidaten sind in diesem Zusammenhang besonders hilfreich und wünschenswert.
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