Do., 22. Mai 2014, 12:44 Uhr
Zahlreiche interessierte Bürger waren der Einladung der Hochheimer SPD gefolgt
Reden wir über Hochheim...
Ortsvorsteher Timo Horst konnte von einer ganzen Reihe von Projekten, die in den letzten Jahren im Stadtteil verwirklicht wurden, berichten. Von der Sanierung der Diesterweg-Grundschule über den evangelischen Kindergarten bis zur Herrichtung des Platzes Ecke Binger Straße / Dreihornmühlgasse, die Veränderung im Stadtteil seien erkennbar.
Auch im kulturellen Bereich habe sich in Hochheim in den letzten Jahren viel getan: Mittelaltertag, Neujahrsempfang, Schaffung des Veranstaltungskalenders, sind nur einige Beispiele. Allerdings bleibe der Wunsch besonders von älteren Hochheimern einen Fussgängerüberweg in Höhe des Supermarkts in der Binger Straße einzurichten. Diese Maßnahme werde die Stadtverwaltung prüfen, so Oberbürgermeister Michael Kissel im Gespräch.
Hochheim sei außerdem der einzige Stadtteil, der einen geteilten Schulbezirk besitze, so Horst. Es sei kaum erklärbar, warum die Hochheimer Kinder in getrennte Schulbezirke gehen und Freundschaften, die im Kindergarten entstanden sind, durch den Schulwechsel enden sollen. Bisher habe man allerdings noch keine abschließende Lösung gefunden. Dies müsse allerdings nochmals in die politische Diskussion. Wir hoffen ein Stück weit auf den demographischen Wandel und die damit verbundene Reduktion der Schülerzahlen. Wenn es dann Möglichkeiten gibt, dass alle Kinder in die Diesterwegschule gehen, wäre das optimal.
Ebenfalls wurde das Thema "Neubaugebiet" in der Konvent- und Nievergoltstraße thematisiert. Momentan fänden vertiefende ökologische Gutachten statt, danach müsse entschieden werden, wie es mit dem Gebiet weitergeht, so Horst. Der Bedarf nach Bauplätzen sei allerdings nach wie vor hoch. Auch viele Hochheimer fragen nach dem Neubaugebiet, weiß der Ortschef aus vielen Gesprächen, der mittlerweile eine lange Warteliste besitzt.
Die SPD möchte außerdem prüfen, ob ein betreutes Wohnen und Seniorenheim in Hochheim möglich wäre. Viele Senioren wollen in Hochheim wohnen bleiben. Bisher gebe es aber kein entsprechendes Angebot im Vorort.