Seniorenbeirat der Stadt Worms: Erstes Treffen mit Oberbürgermeister Kessel
Reger Gedankenaustausch
Am 29. April traf sich der im letztem Jahr gewählte Seniorenbeirat mit dem Wormser Oberbürgermeister Adolf Kessel. Ein Treffen, das eigentlich mit dem gesamten Seniorenbeirat geplant war, reduzierte sich aufgrund „Corona“ auf den Vorstand – Hildegard Küper, Jutta Bingenheimer, Karin Drach, Klaus Steinborn und Fritz Wolf.
In einem regen Gedankenaustausch über fast eineinhalb Stunden wurden zukünftige Möglichkeiten der Zusammenarbeit angedacht und vorbereitet.
Was den Seniorenbeirat zur Zeit sehr beschäftigt, ist die Situation der Menschen in den Pflegeheimen. Die Abwägung zwischen dem Schutz der Gesundheit und des Lebens und den freiheitseinschränkenden Maßnahmen muss gemeinsam mit Bewohnern und Angehörigen geschehen, findet der Vorstand des Seniorenbeirats. Der Seniorenbeirat regte an, ein Gremium zu bilden, das sich mit diesen Konflikten auseinandersetzt und erklärte seine Bereitschaft, in diesem Gremium mitzuarbeiten.
Offene Ohren bei OB Kessel
Der Wunsch des Seniorenbeirates sowohl im zu bildenden Fahrgastbeirat, als auch beim sozialen Wohnungsbau beratend tätig zu werden, stieß bei Oberbürgermeister Kessel auf offene Ohren. Prinzipiell wünscht sich das Stadtoberhaupt eine gute Zusammenarbeit. „Sie sind angenommen und gewollt als Beirat, so wie auch die anderen Beiräte der Stadt“, versicherte Oberbürgermeister Kessel.
Die Absicht des Seniorenbeirats eine Bank für Senioren in Worms zu spenden, begrüßte er genauso, wie den Wunsch am Gesundheitstag 2021 mitzuwirken.
In Kürze können auch wieder die Mitglieder des Seniorenbeirats im Rathaus Sprechstunden – wenn auch zunächst nur telefonisch – anbieten.
Mit viel Abstand aber in der Sache nah traf sich der Vorstand des Seniorenbeirats mit Oberbürgermeister Kessel: Fritz Wolf, Karin Drach, Adolf Kessel, Jutta Bingenheimer, Klaus Steinborn (von links).