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  • Fr., 15. August 2014, 22:22 Uhr
    Ortsvorsteher Timo Horst und Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek bohrten und schraubten um die Wette

    Regnerischer Kerbeauftakt in Hochheim

    Im "Schreiner-Wettkampf zeigten die beiden Kontrahenten ihr Geschick. Von links: Hans-Joachim Kosubek, Heiner der Schreiner und Timo Horst. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Die Wetterprognose besagte für Freitag nichts Gutes. Und leider sollten die Vorhersagen zutreffen. Wobei die Hochheimer noch ein wenig Glück hatten, denn das etwa halbstündige Eröffnungsprogramm konnte ohne Regen durchgeführt werden. So sang zunächst der Männerchor des MGV einige Lieder, danach war Ortsvorsteher Timo Horst mit der Festrede an der Reihe. Er  berichtete, dass die Stadtverwaltung ihn gefragt hatte, wie lange der Termin für die Hochheimer Kerb denn schon feststehen würde, da am gleichen Wochenende doch Jazz & Joy geplant sei. Daraufhin habe er, so erzählte Timo Horst in heiterem Plauderton, geantwortet: "Seit 1773!" Weiter führte der Ortsvorsteher aus, dass seit diesem Jahr die Hochheimer Kerb stets am Wochenende nach Maria Himmelfahrt stattfinden, und dies sei nun mal exakt das Datum, an dem in diesem Jahr auch Jazz & Joy seine Pforten öffne. Damit, so Timo Horst, müsse man eben leben. Im Anschluss begrüßte Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek die Gäste im Namen im Stadt und betonte die Bedeutung der Kerben in den Stadtteilen für den Zusammenhalt der Menschen und die Identität der jeweiligen Orte.

    Was an die Ansprachen folgte war der "Schreiner-Wettkampf", wie er zur guten Tradition in Hochheim aufgrund der Historie als Schreinerdorf gehört. Konzipiert und ausgedacht wurde der Jux-Wettstreit wie jedes Jahr von "Heiner dem Schreiner". Als Duellanten standen sich Timo Horst für Hochheim und Hans-Joachim Kosubek für die Stadt Worms gegenüber. Scherzhaft wurde das Kräftemessen auch als ein Kampf zwischen Berufsschule- und Gymnasiallehrer bezeichnet, denn Timo Horst unterrichtet ja an einer Berufsschule und Hans-Joachim Kosubek war früher an einem Gymnasium als Lehrer tätig. In diesem Jahr galt es zwei Bretter miteinander zu verbinden, in dem erst Löcher in sie gebohrt und sie dann verschraubt werden mussten. Beide Kontrahenten arbeiteten geschickt und schnell, sodass das Duell rasch beendet war. Aber wer war der Sieger? Es war wohl so etwas wie ein Unentschieden, denn Timo Horst war zwar schneller, doch Hans Joachim Kosubek hatte exakter gearbeitet, sodass die Bretter genau übereinander passten. Am Ende konnten wohl beide mit dem Remis leben. Die Freude währte jedoch nicht lange, denn kurz nach dem Ende des offiziellen Teils setzte der große Regen ein und bescherte den Besuchern ein ungemütliches, nasskaltes Kerbewetter.

     

     

     

    doch dann setzte ein kräftiges Gewitter ein udn ließ die Besucher unter dem großen zeltdach Schutz suchen.

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