Do., 05. September 2013, 16:48 Uhr
Fachhochschule Worms empfängt erstmals über 100 Austauschstudierende aus aller Welt
Rekordbesuch aus dem Ausland
„Zum ersten Mal in ihrer Geschichte kann die Fachhochschule Worms insgesamt 115 Studierende aus 23 Ländern willkommen heißen“, freut sich der Leiter des International Center, Joachim Mayer. Die Begrüßung seiner Gäste beim gemeinsamen Frühstück in der Mensa ist die Auftaktveranstaltung der Orientierungswochen.
Erstmals sind Austauschstudierende aus Israel, Portugal, Litauen und Slowenien für ein oder zwei Semester in der Nibelungenstadt.
Die Orientierungswochen beginnen mit einem gemeinsamen Frühstück
Die Orientierungswochen, die den Studierenden in den ersten Wochen ihres Aufenthaltes an der Fachhochschule Worms dein Einstieg erleichtern, sind auch im Wintersemester 2013/2014 wieder reichhaltig, abwechslungsreich, attraktiv und spannend, konstatieren die verantwortlichen Kolleginnen, Martina Brodhäcker und Ilka Schall.
Am letzten Wochenende trafen die meisten Incoming-Studierenden ein. Aus insgesamt 23 Ländern sind insgesamt 115 Austauschstudierende nach Worms gekommen. Mit dieser großen Anzahl stellt die Fachhochschule einen neuen Rekord auf, ein Beleg für perfekte Organisation.
Buddies helfen bei den ersten Schritten
Das Team des International Centers wird auch dieses Jahr wieder von einigen Regelstudierenden, der sogenannten „First Aid“-Gruppe tatkräftig unterstützt. Diese helfen den Neuankömmlingen bei den ersten Schritten in der Nibelungenstadt. Sie werden vom Bahnhof abgeholt und zu den Wohnungen begleitet, sogar bei der Eröffnung eines Bankkontos sind sie dabei – die „Buddies“ unterstützen die internationalen Studierenden dort, wo Unterstützung gefragt ist.
Nach dem Frühstück und einer Campus-Tour in kleinen Gruppen schließt sich die erste Vorlesung von Vertretern der Porsche AG an.In den nächsten Tagen müssen die Formalitäten abgearbeitet werden, wie die Anmeldung beim Einwohnermeldeamt der Stadt Worms und der Beginn der „Deutsch-als-Fremdsprache-Kurse“. Die Studierenden werden zunächst auf ihre Deutschkenntnisse getestet und dann nach individuell unterschiedlichem Niveau in verschiedene Kurse eingeteilt.
Viel Austausch untereinander fördert die interkulturellen Kompetenzen
Die jungen Menschen aus der ganzen Welt lernen sich untereinander gut kennen und können ihre interkulturellen Kompetenzen weiter ausbauen und trainieren. So treffen hier beim Studium in Worms junge Menschen u.a. aus Israel, Syrien, Jordanien und dem Libanon aufeinander, eine spannende Erfahrung mit vielen Chancen.
Bei weiteren Exkursionen wie zur BASF nach Ludwigshafen und zur Europäischen Zentralbank nach Frankfurt erweitern die Studierenden ihre betriebswirtschaftlichen Kenntnisse bei diversen Vorträgen mit Praxisbezug vor Ort. Anfang Oktober beginnen die regulären Vorlesungen und die Studentinnen und Studenten treffen auf die sogenannten Regelstudierenden.
Ein Besuch in Berlin darf nicht fehlen
Im Wintersemester 2013/2014 ist noch eine Exkursion nach München und den Königsschlössern sowie eine Fahrt zum Europaparlament nach Straßburg geplant.
Auch Berlin steht auf dem Programm, wo die Studierenden noch vor der Bundestagswahl, von dem direkt gewählten Wormser Abgeordneten, Klaus Hagemann empfangen werden.
„Jedem, der für ein oder zwei Semester bei uns in Worms studiert, wollen wir die Möglichkeit geben, auch unsere Hauptstadt und somit auch unsere Geschichte direkt vor Ort, näher kennenzulernen und zu verstehen“, so der Leiter des International Centers an der Fachhochschule Worms, Joachim Mayer.