Wenn Freiheit zur Gefahr wird – Katzen verschwinden in Rheindürkheim. Foto: Karolina Krüger
Von Karolina Krüger | Angst geht um in der Siedlung um Engelswiese und Krötental, besorgt hat sich Tierfreundin Manuela Best an die Redaktion des Nibelungen Kurier gewandt. Seit einigen Wochen verschwinden in Rheindürkheim Katzen spurlos. Fünf oder sechs sind es inzwischen, Hauskatzen aller Altersgruppen mit Ausgang, gechippt und registriert, die immer verlässlich nach Hause kamen. Keine toten, keine verletzten Stubentiger werden gefunden. Natürlich könnte so ein neugieriges Katzenkind ganz schnell in einem Gartenhäuschen, Kelleraufgang oder Garage eingeschlossen werden, aber gleich so viele? Man vermutet fast schon System dahinter.
Geht ein Katzenhasser um, der sich einfach an den Tieren abreagieren möchte und sie heimlich quält und tötet? Sammelt ein Animalhorder die „vernachlässigten“ Tiere ein oder handelt es sich um gewerbsmäßiges Einfangen zum Zwecke des Verkaufs an Labore oder zur Fellgewinnung? Die Angst um die Lieblinge lässt die Phantasie Blüten treiben. Viele dürfen zur Sicherheit nicht mehr ihren gewohnten Ausgang genießen. Es wäre schön, wenn die Gemeinschaft gemeinsam achtsam wäre, komische Vorgänge meldet, genauer hinschaut wenn Katzen im Freien gefangen werden und gerne nochmal in allen Schuppen und Nebengebäuden kontrolliert ob irgendwo eine Katze aus Versehen eingeschlossen worden ist. Vielleicht könnten auch die Tierärzte durch verstärkte Chipkontrollen bei Neukunden zur Aufklärung beitragen.