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Do., 08. Januar 2015, 13:08 Uhr
Erstmals fand der Neujahrsempfang im Hessischen Hof statt und bot einen unterhaltsamen Programm-Mix
Rheindürkheim überzeugt mit Stil und Herzlichkeit
Die Ehrung verdienter Mitbürger bildete den Abschluss des Neujahrsempfangs. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Jahrelang war es das Hauptthema bei den Neujahrsempfängen in Rheindürkheim, wann endlich der Umzug in das neue Dorfgemeinschaftshaus stattfindet. Am Mittwochabend war es nun soweit und erstmals konnte Ortsvorsteher Adolf Kessel (CDU) seine Mitbürger im Hessischen Hof begrüßen, der am 7. März feierlich eröffnet wurde. Doch so schön und „weitläufig“ der Hessische Hof auch ist, ein bisschen vermisst hatten zahlreiche Gäste die Enge des Rathauses schon. Doch so ist nun mal die Zeit, alles geht weiter und verändert sich, auch in Rheindürkheim. Und letztlich war es ein sehr schöner Neujahrsempfang, der von viel Herzlichkeiten menschlicher Wärme und einen abwechslungsreichen Programm geprägt war. Für die musikalische Unterhaltung sorgten Jennifer Thiede und Dom Bola, die beide Gitarre spielten und sangen.
"Unsere Flüchtlinge" Im Fokus des Abends stand natürlich die Ansprache von Ortsvorsteher Adolf Kessel. In den Fokus rückte er dabei die seit Sommer in Rheindürkheim lebenden fünf Flüchtlingsfamilien. Er sprach hier bewusst von „unseren Flüchtlingen“ und bedankte sich bei seinen Mitbürgern, wie herzlich sie die Menschen aufgenommen hätten, die vor Krieg und Terror geflüchtet wären. Hier hob Adolf Kessel auch hervor, wie sich die Flüchtlingsfamilien mit ehrenamtlichen Arbeitseinsatz in das Leben im Stadtteil Integrierten.
Weitere Themen war die Gründung der Wasserwehr, der beabsichtigte Ausbau der Kita „Arche Noah“ und die Erschließung des Gleisdreiecks als Bauland.
Verdiente Mitbürger Den Abschluss des offiziellen Teils bildete die Ehrung verdienter Mitbürger mit der Verleihung des Historischen Rheindürkheimer Gerichtssiegels. In diesem Jahr erhielten Annemarie Gräf, Pfarrer Wolfgang Schäfer und Heinrich Glaser die Auszeichnung, wobei Heinrich Glaser den Orden leider nicht persönlich in Empfang nehmen konnte.