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  • Fr., 26. September 2025, 09:41 Uhr
    FUSSBALL: Aufsteiger mischt oben mit / Beide Spitzenteams schon geschlagen

    Rhenania überzeugt

    Das Team hat eine gute Mischung zwischen jungen und etwas älteren Spielern. Zu den Jungen gehört Tom Dinger (links), die den Druck auf die Etablierten hochhalten.
    Foto: Felix Diehl

    Von Marcus Diehl › Der TSV Rhenania Rheindürkheim spielte in der Saison 2023/24 schon einmal in der A-Klasse. Nach einer guten Vorrunde kam eine schwächere Rückrunde und mit 38 Punkten ging es wieder in die B-Klasse zurück. Dieser Ausrutscher wurde mit der Meisterschaft wieder korrigiert. Die Rhenania hatte einen guten Start in der Liga, was Trainer Steffen Keller Anlass zu Optimismus gibt: „Das Fazit mit dem bisherigen Saisonverlauf fällt sehr positiv aus. Mit dem schweren Startprogramm hätte es durchaus schlimmer aussehen können, als es jetzt ist.“ Am Wochenende wurde der SV Gimbsheim II mit 6:2 bezwungen. Dabei zeigte das Team eine sehr reife Leistung. Der frühe Rückschlag nach einem verwandelten Foulelfmeter brachte es nicht aus der Ruhe, und noch vor der Pause konnte es die Partie auf seine Seite ziehen. „Wir haben einen guten Fußball gespielt. Alles in allem haben wir eine gute Leistung gezeigt“, sagte der Coach nach der Partie. Dass die Rhenania Fußball spielen kann und an einem guten Tag jeden in dieser Liga auch schlagen kann, mussten gerade die beiden Spitzenteams in der Tabelle neidlos anerkennen. Tabellenführer SV Horchheim II und der Zweite, die TSG Pfeddersheim II, haben erst einmal in dieser Saison verloren – jedes Mal gegen die Rhenania. Auch wenn Steffen Keller sich über die Siege freut, sieht er schwierige Zeiten auf sich zukommen: „Die folgenden 5-6 Partien sind enorm wichtig für uns. Es geht gegen die direkte Konkurrenz, inklusive Derbys und des Kerwe-Spiels.“ Beim Spielstil tut sich die Mannschaft in der höheren Liga leichter. Mit dem gewonnenen Selbstbewusstsein und dem Wissen, in dieser Liga mithalten zu können, darf natürlich kein Schlendrian hineinkommen. 

    So schnell wie möglich die 40 Punkte knacken

    Momentan darf die Rhenania in der Spitzengruppe dazugezählt werden. Sie steht auf dem siebten Tabellenplatz, mit sechs Punkten Rückstand auf den Thron. Hinter ihr kommt schon eine kleine Lücke auf. Am Samstag in Gundheim gilt sie auch als Favorit. Das hat sie sich mit vier Siegen am Stück selbst erarbeitet. Für Steffen Keller ist der TuS Monsheim der Topfavorit auf den Titel. „Am Ende wird es wieder auf Kleinigkeiten ankommen, wer die Siege einheimsen kann und wer nicht.“ Für ihn soll seine Mannschaft so schnell wie möglich die 40 Punkte knacken, alles andere hängt davon ab, wie gut sie ihre Sachen erledigt. 
    Die Rhenania braucht sich um die Zukunft keine Sorgen zu machen. Die Jugend ist in der SG Altrhein gut aufgehoben und Jahr für Jahr kommt der Nachwuchs dazu. Eine noch höhere Spielklasse wird nicht auf Teufel komm raus angepeilt. Sie hat andere Prioritäten gesetzt, auf die sie viel Wert legt. „Erst einmal Klassenerhalt, die Mannschaft weiterentwickeln und dabei versuchen, guten Fußball zu spielen. Die jungen Spieler heranzuführen und ein gutes Vereinsleben zu praktizieren“, so Trainer Steffen Keller. 
    Mit der seit Jahren kontinuierlichen Arbeit kann jeder davon ausgehen, dass die zwei aktiven Mannschaften und die Trainerteams sich daranhalten werden. Geselligkeit stand in Rheindürkheim schon immer ganz oben auf der Agenda. Wenn sie ihren Tugenden treu bleiben, wird es spannend zu sehen sein, wofür es am Ende reicht oder wie der Weg in der Zukunft aussehen wird. 

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