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  • Mo., 04. März 2024, 15:37 Uhr
    Fußball-A-Klasse: Rheindürkheim verliert mit 1:2 gegen Ataspor Worms

    Rhenania verlangte dem Spitzenreiter alles ab

    Vor allem in der ersten Hälfte hatten die Rheindürkheimer ihre Chancen. Vor allem Dennis Thiel (Bild) hatte ein Tor auf dem Fuß. Foto: Felix Diehl


    Von Marcus Diehl › Fast wäre die Überraschung gelungen und Rhenania Rheindürkheim hätte gegen Tabellenführer Ataspor Worms etwas Zählbares erreicht. „Leider nehmen wir nur eine gute Leistung anstatt Punkte mit. Am Ende hat sich die individuelle Qualität der Gäste durchgesetzt“, so Rhenania Trainer Steffen Keller.

    Viel Arbeit für die Mannschaft

    Der 2:1-Sieg von Ataspor war am Ende verdient, trotzdem bedeutete er viel Arbeit für die Mannschaft. Der eigene Hartplatz in Rheindürkheim half der Rhenania mehr als den Gästen, dafür hatten sie mit großen personellen Problemen zu kämpfen, da einige Spieler mit Verletzungen ausfielen. „Die taktischen Vorgaben haben wir sehr gut umgesetzt, vor allem in der ersten Hälfte. Wir hatten auch mehr Torchancen als gedacht“, lobte Keller.

    Führung in der 10. Minute

    In Führung ging Ataspor in der 10. Minute. Ein langer Ball wurde von Hasan Ali Serdar ausgezeichnet verwertet. In dieser Situation stand die Rhenania-Defensive nicht gestaffelt genug. Nach diesem Rückstand agierten die Rheindürkheimer viel mutiger und brachten jetzt die Abwehr von Ataspor mehrmals in Bedrängnis. Ein unnötiges Foul von Deniz Agtas an Dennis Thiel im Strafraum brachte den verdienten Ausgleich. Den fälligen Elfmeter verwandelte Max Klingsporn in souveräner Manier.

    Mit Leidenschaft verteidigt

    Nach der Pause übernahm Ataspor das Geschehen auf dem Platz. Sie konnten von ihrer stark besetzten Bank zehren. Trainer Muharrem Akcesme reagierte mit zwei Wechseln und brachte Hasan Atacan und Dennis Seyfert in die Partie. Nach vorne wurden die Gastgeber immer harmloser, dafür verteidigten sie besser als in der ersten Hälfte. Und das mit viel Leidenschaft. Ataspor drückte auf den Siegtreffer, hatte aber Schwierigkeiten, die Stürmer in Szene zu setzen. Eine Energieleistung von Hasan Ali Serdar brachte das entscheidende Tor und er wurde damit zum Matchwinner. Ein schöner Distanzschuss senkte sich über Torhüter Sascha Ruppert ins Netz.

    Mit Team zufrieden

    Die letzten Aktionen hatte die Rhenania für sich zu verweisen. Ein direkter Freistoß von Timo Widder konnte Ataspor Torhüter Stefan Raot abwehren und ein Zusammenspiel von Lukas Kuske und David Sackreuther brachte nicht den erwünschten Ertrag. Trotz der Niederlage war Trainer Steffen Keller zufrieden mit seinem Team: „Wir blicken positiv in die kommenden Wochen.“
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