Do., 21. Mai 2020, 09:08 Uhr
„Aufstehen für Demokratie“: Bündnis begrüßt Ablehnung der Versammlungszulassung am 6. Juni
Richtiges Signal gegeben!
Die Stadtverwaltung Worms hat am Dienstag, dem 19. Mai 2020, in einer Presseerklärung mitgeteilt, dass sie den für den 6. Juni 2020 von Rechtsextremisten und Neonazis gestellten Antrag auf Versammlungszulassung ablehnt.
Dazu erklärt Bernhard Elz für das Wormser Bündnis „Aufstehen für Demokratie – gegen Neonazis am 6. Juni 2020 in Worms“: „Wir begrüßen den Schritt der Stadt, den Antrag auf Versammlung der Neonazis am 6. Juni 2020 abzulehnen. Diese Nichtzulassungsanordnung ist das richtige Signal, um klar zu zeigen: Worms ist eine weltoffene und tolerante Stadt. Die Stadt darf weder am 6. Juni noch zu einem anderen Zeitpunkt Ziel von Neonazis sein“.
Kein Raum für Rechte
Schon in der Vergangenheit habe es von Seiten des Wormser Bündnisses „Aufstehen für Demokratie – gegen Neonazis am 6. Juni 2020 in Worms“ die Aufforderung an Oberbürgermeister Kessel gegeben, den Auftritt der Nazis am 6. Juni in Worms zu verbieten. Für das Bündnis und die beteiligten Organisationen habe von Anfang an der Grundsatz gegolten, „dass es für die Rechten in Worms keinen Raum gibt“.
Das Wormser Bündnis habe sich im vergangenen Jahr aus vielen Wormser Organisationen und Vereinen, Kirchen, Parteien und Gewerkschaften gegründet, um sich gemeinsam gegen den Aufmarsch der Nazis zu stellen. Ein Verbot der Naziversammlung sei das oberste Ziel des Bündnisses gewesen.