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  • Mo., 02. Mai 2022, 17:31 Uhr
    RHEINRADELN 2022: Raderlebnis startet am 15. Mai zwischen Worms und Oppenheim / 25 Kilometer autofreies Erlebnis für alle Generationen

    Riesige Vorfreude auf den Startschuss!

    Sportlich, umweltfreundliche und gesellig - das RheinRadeln ist zurück! Die Protagonisten erläuterten am Montag alle Einzelheiten zum Raderlebnis am 15. Mai von 10 bis 18 Uhr auf der Strecke der alten B9 zwischen Worms und Oppenheim. Foto: Steffen Heumann


    VON STEFFEN HEUMANN | Die Durststrecke ist vorbei, RheinRadeln ist wieder da! Mit den Organisatoren und Gastgebern entlang der Strecke zwischen Worms und Oppenheim, strahlen auch Vereine, Institutionen sowie die Sponsoren des beliebten Rheinhessen-Events nach der Corona-Zwangspause um die Wette. Am 15. Mai ist es wieder soweit. Um 11 Uhr findet auf der Sandwiese in Herrnsheim die offizielle Eröffnung statt. Das Herrnsheimer Schloss steht aufgrund von Sanierungsarbeiten dieses Mal nicht zur Verfügung. Dann geht ab auf die 25 Kilometer lange Erlebnisstrecke entlang der alten Bundesstraße 9, die von 10 bis 18 Uhr bevölkert werden darf.

    Event mit Strahlkraft

    „Die Menschen sprechen darüber“, freut sich Organisator Markus Appelmann. Mit Blick auf den Erlebnistag für Radfahrer, Inlineskater, Jogger oder Teilnehmer zu Fuß, ist die ganze Region wieder auf den Beinen. „Es muss kein Rekord-RheinRadeln werden“, so Appelmann. „Schönes Wetter und mehrere 10.000 Teilnehmer, das wäre toll. Die Menschen sind im Freien unterwegs, es gibt nur wenig Einschränkungen“, erläutert Appelmann. An Stationen und Treffpunkten seien dafür gesorgt, dass ausrechen Abstand vorhanden sei. Begeistert zeigt sich Markus Appelmann von der Resonanz der Leistungsträger. „Viele Vereine und Institutionen wollen dabei sein und tragen zum unterhaltsamen Programm bei. Täglich kämen weitere Anfragen, so dass das endgültige Rahmenprogramm weitere Überraschungen bieten wird.

    Stephanie Lohr, Wormser Bürgermeisterin, dankt allen Akteuren für ihre Engagement. Das RheinRadeln sei von großer gesellschaftlicher Bedeutung. Lohr ist überzeugt, dass der Ausweichort rund um die Sandwiese in Herrnsheim eine schöne Atmosphäre bieten wird. „Wichtig ist, dass die Menschen wieder in Kontakt kommen“, betont die Bürgermeisterin nach der Auszeit. Thomas Goller verweist als Stadtbürgermeister von Osthofen auf das Bedürfnis, wieder bei diesem Event zusammen zu kommen. Die Wonnegaumetropole lädt zu vielen Attraktionen und Boxenstopps ein, darunter erstmals auch zur Führung in der Gedenkstätte KZ Osthofen für historisch Interessierte.

    In Mettenheim, der zweitkleinsten Gemeinde entlang der Strecke, ist man ebenfalls für jeden Ansturm gerüstet. Ortsbürgermeister Wilfried Eichner lädt nicht nur zur Besichtigung der Sehenswürdigkeiten und kulinarischen Genüssen, sondern auch zur Teilnahme an einem Gottesdienst in der evangelischen Kirche mit Grafengruft ein. Claudia Bläsius-Wirth bedauert lediglich, dass die Fähre nicht in Betrieb sei, ansonsten würde den Gästen bei ihrer Rast in der Mitte der Strecke ein kurzweiliges Unterhaltungsprogramm geboten. Ob rund um Rathaus, mit Live-Musik oder bei einer Ausstellung der Traktorfreunde Rheinhessen. Alsheim, Ludwigshöhe und Dienheim sind weitere Stationen, ehe die Erlebnistour in Oppenheim endet oder ihren Anfang nimmt, wie Susanne Pohl, Beigeordnete für den Bereich Tourismus unterstreicht. Wein- und Biergenuss, Streetfood und jede Menge Mitmach-Aktionen gibt es dort rund um die RPR1-Showbühne am Kaufland und der Landskron-Galerie. Gelegenheit zu einem Erinnerungsfoto bietet ein Photobooster der Barmer sowohl in Oppenheim als auch in Herrnsheim. Allen, die wegen einen Defektes am Rad auf der Strecke bleiben sollten, verhilft das Fahrrad XXL Franz-Team wieder zu Mobilität.

    „Teil eines schönen Events sein“

    „Ein Gemeinschaftsprojekt“, betont EWR-Vorstand Stephan Wilhelm. Sein Unternehmen begreife sich als Teil der Region. Das RheinRadeln verstehe er auch als Motor für das Ehrenamt. Wilhelm wünscht daher allen involvierten Vereinen, dass der Event auch ein paar Euro in die durch die Pandemie arg gebeutelte Vereinskasse spült und natürlich allen Beteiligten den ganzen Tag über großen Spaß. Nicht zuletzt natürlich am EWR-Kreisel in Bechtheim, wo sich die Freunde des Handballsportes aktiv um das Wohl der Teilnehmer kümmern. „Wir wollen Teil eines schönen Events sein“, so der EWR-Vorstand.

    Weitere Informationen zum RheinRadeln unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Malu Dreyer, gibt es unter: www.rheinradeln.de

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