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  • So., 14. Juni 2015, 18:59 Uhr
    Der Hochheimer Mittelaltermarkt lockte am Sonntag viele große und kleine Besucher in den Wormser Stadtteil

    Rittersleut' und Familienfreud'

    Der Umzug der Kinder und ihrer Eltern durch Hochheim war der Höhepunkt des Mittelaltermarktes. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Der Mittelaltermarkt in Worms-Hochheim und wird seit 2010 durchgeführt. Anlass war damals der 1.000 Geburtstag der Bergkirche. Heute hat es ich zu einem beliebten Stadtteilfest mit dem besonderen Augenmerk auf Familien und Kindern entwickelt. Die Eröffnung fand am Sonntag um 11 Uhr durch Ortsvorsteher oder wie er am Sonntag hieß,  Dorfvogt, Timo Horst im Hof der "Alten Schule" in Hochheim statt. Danach wurde die Marktordnung durch Edelfrau Maria Hilberg verlesen und anschließend begann das bunte Programm auf dem mittelalterlich geschmückten Markt. Zur Stärkung gab es deftigen Erbseneintopf, Stockbrot, Schweineschwänzchen und viele mittelalterliche Getränke.

    Umzug als Höhepunkt

    Der Höhepunkt war um 14 Uhr ein Umzug der vielen kostümierten Kinder und ihrer Eltern durch Hochheim, was bei schweißtreibenden, hochsommerlichen Temperaturen ganz schön anstrengend war. Aber Spaß gemacht hat es allen und schließlich warteten auch jede Menge Erfrischungsgetränke bei der Rückkehr in den Hof der "Alten Schule."

    Für Unterhaltung sorgten mittelalterliche Handwerksbetriebe und zwei Ritter, die sich mit dem Schwert einen packenden Zweikampf boten, der besonders bei den Buben und Mädchen Begeisterung hervorrief.

    Genau die richtige Dimension

    Gegen 16 Uhr endete die Veranstaltung, die als sehr gelungen bezeichnet werden muss. Denn sie war familienfreundlich, abwechslungsreich gestaltet und besaß genau die richtige Dimension. Alle Besucher fanden ausreichend Platz und dennoch war das Ganze überschaubar. In erster Linie sollte es ein Stadtteilfest für die Bewohner von Hochheim sein, um sich besser kennenzulernen, den Zusammenhalt zu stärken und natürlich, um Spaß zu haben. Dabei waren selbstverständlich Gäste aus Worms und der ganzen Region willkommen, aber der Fokus lag auf der Stärkung der Nachbarschaft und der Begegnung im Ort.

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