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  • Mo., 06. März 2017, 14:46 Uhr
    Deutlicher 30: 24-Sieg im Oberliga-Kellerduell für die TGO-Handballer

    „Rote Laterne“ an die Gäste aus Merzig-Hilbringen abgeben

    Routinier Manu Pfaff, war ein wichtiger Garant für den deutlichen TGO-Sieg. Foto: Felix Diehl


    Von Klaus Diehl Die „Rote Laterne“ im Mannschaftssport ist Ausdruck von einem schlechten Saisonverlauf mit wenig Siegen und umso mehr Niederlagen. Dies haftete den TGO-Handballern ganze 19 Spieltage an, ehe es ihnen am Sonntag im 20. Spiel gegen den Vorletzten HSV Merzig-Hilbringen gelang mit einem 30:24-Sieg, dieses ungeliebte Relikt an die Gäste aus dem Saarland abzugeben. Ein am Ende hoch verdienter Sieg, der mit einer guten Mannschaftsleistung in der Wonnegauhalle Osthofen erkämpft wurde. Die vielen, begeisterten Zuschauer stärkten der Mannschaft zusätzlich den Rücken. Dabei musste man auf den jungen Spielmacher Fabian Hack aus persönlichen Gründen verzichten. Für ihn feierte der A-Jugendliche Silas Höfler sein Debut bei den TGO-Herren 1.

    Nervöser Beginn

    Dennoch war den TGO-Herren anfangs eine sichtliche Nervosität anzumerken. Besonders bei Luca Steinführer, der gleich zwei Siebenmeter versemmelte und von Trainer Dieter Bösing auf die Bank beordert wurde. Doch der TGO-Coach versteht es, Spieler zu motivieren und aufzubauen, so dass der junge Linkshänder nach der Pause mit 6/2-Toren fast wie gewohnt auftrumpfen konnte. Eine überzeugende Leistung zeigte besonders Routinier Manu Pfaff, dessen Erfahrungen aus vielen Spielen in höheren Klassen sich diesmal besonders auswirkte. Zu erwähnen sind nicht nur seine drei Tor am Kreis, sondern auch als Mittelblocker in der Abwehr wusste er zu überzeugen. Dies tat er so gut, dass die Gäste aus dem Rückraum kaum zum Erfolg kamen, dafür aber vermehrt über die Außen. Dies, wenn man so will, war noch eine Schwachstelle in der TGO-Abwehr.
    Dreh- und Angelpunkt im Osthofener Spiel war nach etwas nervösem Beginn Spielmacher Leo Vuletic. Nicht nur wegen seiner 9/4 Tore, sondern weil er seine Mitspieler gut einzusetzen wusste. Ebenso Routinier Thorsten Heck im Tor, wo Patrick Quickert diesmal fehlte.

    Vorgabe von Trainer Dieter Bösing

    Von TGO-Trainer Dieter Bösing war das Ziel vor dem Anpfiff ganz klar vorgegeben. Nämlich gegen den Tabellenvorletzten aus Merzig zu gewinnen, um erstmals in der Saison das Tabellenende zu verlassen. Zu Spielbeginn musste man sich erwartungsgemäß auf die hart agierende Merziger Abwehr einstellen. Denn diese mussten alles geben und gingen hierbei an die Grenzen. Als Osthofen ab der 10. Minute sein Angriffsspiel wesentlich breiter anlegte, gab es immer wieder Lücken im Abwehrverband der Gäste, die von Björn Scheuer oder Peter Gasz effektiv genutzt wurden. Nach einem anfänglichen 2:2 konnte sich Osthofen über 7:5 und 9:7 zum Halbzeitstand von 13:10 absetzen.

    Voll motiviert aus der Pause

    Motiviert und voll konzentriert aus der Pause kommend, legten die TGO-Herren spielentscheidend auf 17:12 vor. Wichtig in dieser Phase war der erfolgreiche Abschluss der kompletten Rückraumreihe und somit das Unterbinden der Tempogegenstöße von Merzig. Denn gerade diese raschen Gegenstöße hatten den Wölfen aus Merzig im ersten Spielabschnitt immer wieder zu einfachen Toren über die Außen verholfen, womit sie sich im Spiel hielten. Neben der Spielgestaltung von Leo Vuletic, war es im zweiten Durchgang Manuel Pfaff am Kreis, der mit seinen Sperren immer wieder den Abwehrblock der Merziger vor Probleme stellte und immer wieder Lücken für die TGO-Rückraumspieler schaffte.

    Nieder-Olm siegte ebenfalls

    Am Ende aber doch etwas Pech für die TGOler, denn der Drittletzte TV Nieder-Olm kam zu einem 28:22-Sensationssieg gegen den Tabellenzweiten VTZ Saarpfalz, so dass er Rückstand für Osthofen trotz des Sieges drei Punkte gegenüber Nieder-Olm beträgt. Aber dennoch kein Grund die Flinte ins Korn zu werfen, haben sie doch noch zehn Spiele zu absolvieren und alles ist möglich.

    Für die TG Osthofen spielten: Thorsten Heck, Jan-Nicklas Selig (Tor , Silas Höfler, Jan Scherer, PeterGasz (5), Jan Keller (1), Manu Pfaff (3), Luca Steinführer (6/2), Tobias Aul, Leo Vuletic (9/4), Eric Popple, Björn Scheuer (5), Maurice Meitzler (1)
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