Fischerstechen im Wormser Floßhafen als der „vorletzte“ Höhepunkt des Backfischfestes trotz wolkigen Wetters als Publikumsmagnet
Ruderer mussten trotz Sieg die Wassergeister besänftigen
Kaum im Wettbewerb, verabschiedeten sich die Fischerwääder Buwe nach einem Schubs vom Faltclubfrontmann mit einem spektakulären Sprung ins Hafenbecken. Foto: Karolina Krüger
VON KAROLINA KRÜGER Frisch und wolkig war es am Sonntagnachmittag im Floßhafen, als Oberbürgermeister Michael Kissel das traditionelle Fischerstechen mit der Prämierung der besten Teilnehmer des Festumzugs eröffnete. Der Preis für die schönste Fußgruppe in Höhe von 300 Euro ging an die „Tanzschule im Park“ und zum besten Wagen wählten die Wormser den der Tanzschule Schmitt-Seehaus dotiert mit 700 Euro.
Nachdem Bauer und Bäuerin von der Fischerweide ihren jährlichen Twist zum Backfischfest ausgetragen hatten und gemeinsam in den Fluten des Rheins gelandet waren, konnten die 14 Mannschaften in den diesjährigen Wettbewerb eintreten, der nach dem traditionellen Kanonenböller begann. Durch Losglück schafften es zwei Mannschaften direkt in die Zwischenrunde, die für die Fischerwääder Buwe auch gleich das Aus bedeutete. Immerhin den spektakulärsten Sprung ins Hafenbecken konnten sie für sich verzeichnen.
Auch Favorit und 17-facher Gewinner des Fischerstechens, das Team des Wassersportvereins, schied unerwartet früh bereits im Halbfinale aus. Das spannende Finale bestritten die Teams des SSC Trappenberg und des Wormser Ruderclub Blau-Weiß unter den Anfeuerungsrufen der Schlachtenbummler der jeweiligen Teams.
Erfolgreich konnte sich das Team Ruderclub mit Frontmann Marcus Jakob und Rudergänger Kevin Zwick und Daniel Röth gegen die Skifahrer durch einen Bauchstoß durchsetzen, um dann zur Besänftigung der Wassergeister selbst in den Rhein zu springen.
Siegesstoß von Marcus Jakob vom Wormser Ruderclub, der den Fischerstecher Eric Berges des SSC Trappenberg in den Rhein befördert. Foto: Karolina Krüger