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  • So., 05. November 2023, 20:21 Uhr
    Fußball: 1:4 Heimniederlage gegen die „kleinen" Roten Teufel / Derby gegen den VfR Wormatia Worms am 11. November um 14 Uhr

    Rückschlag für die TSG Pfeddersheim

    Er reagierte am schnellsten, als der Torhüter den Ball nach vorne abprallen musste. Mit seinem Premierentor für die TSG brachte Reda Chkifa sein Team in Führung. Foto: Felix Diehl

    Von Marcus Diehl › Die Siegesserie der TSG Pfeddersheim bei den Heimspielen ist gerissen. Das Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern II wurde mit 1:4 verloren. Ein schlechter Start in die Rückrunde und eine kleiner Rückschlag für die Pfeddersheimer. Die Vorzeichen der Partie standen sehr gut und eine der besten Trainingswoche der Saison ließ die Vorfreude auf den fünften Heimsieg nacheinander steigen. Trainer Mario Cuc durfte auf das gleiche Stammpersonal wie eine Woche zuvor vertrauen.


    Verheißungsvoller Start

    Der Start in das Spiel war auch recht verheißungsvoll. Großes abtasten brauchten beide Mannschaften nicht. Die Gäste waren spielerisch besser und konnten den Ball gut laufen lassen. Die TSG hielt kämpferisch stark dagegen. Beide Teams hatten einige Abschlüsse, ohne dabei groß Torgefahr zu entwickeln. Trainer Mario Cuc: „Wir hätten gerne mehr Ballbesitz gehabt, wussten aber, dass dies gegen die Lauterer schwer sein wird. Die haben eigentlich immer mehr den Ball, als die Gegner.“ In der 16. Spielminute der erste Schock für die TSG: Stadionsprecher Oliver Kirch sprach bei der Auswechslung von einer gewissen Tragik. Vor dem Spiel wurde Matthias Tillschneider für sein 300. Spiel für die TSG in der Oberliga geehrt und plötzlich saß er auf dem Boden und zeigte auf seine rechte Leiste:  die Adduktoren. Pascal Schmidt rutschte in die Innenverteidigung und der neu in das Spiel gekommenen Yoel Yilma übernahm den Part im Mittelfeld.


    TSG ging in Führung

    „Jetzt erst Recht", hörte man auf und neben dem Platz. Die TSG ging sogar in Führung. Ein Freistoß von Belel Meslem, konnte Torhüter Niklas Heeger nur nach vorne abprallen lassen. Am schnellsten reagierte Reda Chkifa und erzielte seinen ersten Treffer für sein Team. Die TSG hatte einige gute Aktionen, das letzte Zuspiel war wieder einmal das Problem. Wie so oft in dieser Saison, wurde es dem Gegner ermöglicht, durch eigene Fehler zurück ins Spiel zu kommen. Ein Missverständnis zwischen Pascal Schmidt und Patrick Stoffleth brachte den Ausgleich für die Roten Teufel. Am Ende der Kette wurde Jakob Collmann zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Gefoulte zum Ausgleich. Statt mit einer Führung in die Pause zu gehen, hatte der FCK plötzlich den psychologischen Vorteil für sich.


    Das Spiel gedreht

    Die Teams betraten das Spielfeld nach der Pause mit einem großen Tatendrang. Der TSG konnte den Einsatz nicht abgesprochen werden. Sie hatten mit Belem Meslem  den ersten Abschluss. Das Unheil nahm in der 51. Minuten seinen Lauf. Der Lauterer Emre Erkus schlug, kurz hinter der Linie, den Ball einfach einmal nach vorne. Niemand konnte den Ball erreichen, nur Torhüter Patrick Stoffleth hätte ihn zu fassen bekommen müssen. Zum Entsetzen aller TSG Beteiligten landet der Ball im Kasten. Ohne großes Zutun hatten die Gäste, mit großer Unterstützung der TSG, das Spiel gedreht. „ Kurz vor und kurz nach der Pause, schlimmer geht es nicht mehr. Das Momentum kippte, das war schon hart,“ hadert Cuc mit dem Spielverlauf. Der zweite Treffer war der Knackpunkt der Partie.


    Die Gäste erarbeiteten sich immer mehr Oberwasser. Die Gastgeber konnten fast nur noch reagieren. Nach vorne ging nicht mehr viel und hinten machte sich das Fehlen von Matthias Tillschneider immer mehr bemerkbar. Nach dem der Lauterer Shawn Blum nur den Pfosten getroffen hatte, traf kurze Zeit später Jakob Collmann völlig frei per Kopf zum 1:3. In der 75. Spielminute traf Shawn Blum mit einem an ihm verschuldeten Foulelfmeter zum Endstand. Rodney-Francis Peprah hatte noch die Gelegenheit zur Ergebniskorrektur. Sein Abschluss lenkte der Torhüter über die Latte. Ein mehr als gebrauchter Tag für die TSG.


    Schwere Spiele stehen an

    Ob jetzt mit oder ohne Matthias Tillschneider, die nächsten zwei Spiele werden für die Pfeddersheimer knüppelhart. Am Samstag, dem 11. November, um 14 Uhr, steht das Derby beim VfR Wormatia Worms auf dem Plan und zum nächsten Heimspiel kommt Spitzenreiter Eintracht Trier. „Diese individuelle Fehler werden wir noch einmal analysieren müssen und uns danach voll auf die schweren, kommenden Aufgaben fokussieren“, so Cuc. 

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