Do., 15. Mai 2014, 12:53 Uhr
VG-Bürgermeister Ralph Bothe erhält Zusage von OB Michael Kissel
Ruftaxi-Verkehr in die VG Monsheim bleibt
Von der Kündigung des Ruftaxi-Vertrages mit der Stadt Worms durch den bisher beauftragten Taxiunternehmer sind auch die Ruftaxi-Verbindungen in die Verbandsgemeinde Monsheim betroffen.
Wie VG-Bürgermeister Ralph Bothe mitteilt, stellt das Ruftaxi gerade für Jugendliche und junge Erwachsene aus den ländlich strukturierten Umlandgemeinden eine ideale Ergänzung des ÖPNV-Angebotes dar. „Das Ruftaxi ist insbesondere am Wochenende eine sichere und preisgünstige Möglichkeit für den Heimweg von Festen und Veranstaltungen in der Stadt, wenn Züge und Busse nicht mehr fahren.“ Allein im vergangenen Jahr wurden bei mehr als 800 Fahrten des Ruftaxis in die Gemeinden der VG Monsheim rund 1.600 Fahrgäste befördert. Dafür entfällt auf die Verbandsgemeinde ein relativ geringer Kostenanteil von etwa 4.000 Euro im Jahr.
Interesse nachzuvollziehen
Nach den Presseberichten über die Kündigung des bisherigen Vertrages und die Neuausschreibung durch die Stadt Worms wandte sich Bothe daher direkt an den Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel, um weitere Informationen zur Zukunft des Ruftaxi-Verkehrs zu erhalten. Der OB betonte in dem Gespräch, dass er auch aus seiner früheren Tätigkeit in Monsheim die Situation sehr gut kenne und das Interesse der Jugendlichen und von deren Eltern an dem Thema nachvollziehen könne.
„Es besteht aber kein Grund zur Sorge.“ so Michael Kissel, „Die Stadt Worms wird die nahtlose Fortsetzung der Ruftaxi-Linien im Stadtgebiet und in das Umland über den 01. August hinaus garantieren.“ Das Thema werde von der Verwaltung mit hoher Priorität bearbeitet und die Ausschreibung bereits in den nächsten Tagen auf den Weg gebracht. „Erste Interessenbekundungen von geeigneten Anbietern liegen uns bereits vor“, bekräftigt Kissel.