KLINIKUM WORMS: Expertentelefon rund um den Gelenkersatz am 17. Juli von 12.30 bis 13.30 Uhr
Rund um das Thema Arthrose
Dr. Sebastian Weihrauch (vorne) bei der Planung einer Gelenkersatz-Operation. Foto: Klinikum Worms/Pakalski
Gelenkverschleiß – im Fachjargon Arthrose bezeichnet – betrifft viele Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter. Patienten, die mit dieser Diagnose konfrontiert sind, stehen häufig vor der Frage, welche Behandlungsmöglichkeit für sie die richtige ist. Ist eine Operation und somit der Einsatz eines künstlichen Gelenks notwendig oder kann mir auf konservativem Weg geholfen werden? Die Gelenkspezialisten des Zentrums für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie des Klinikums Worms informieren am Freitag, dem 17. Juli, von 12.30 bis 13.30 Uhr, am Expertentelefon rund um das Thema Arthrose. Unter der Telefon 06241/501-3260 stehen die beiden Oberärzte Dr. Sebastian Weihrauch und Dr. Hüseyin Gök eine Stunde lang für Fragen zur Verfügung. Am Expertentelefon erklären die Spezialisten des Wormser Endoprothetikzentrums unter anderem warum und wann operiert werden muss, wie eine solche OP überhaupt abläuft und wie lange es dauert, bis man danach wieder auf den Beinen ist.
Zur alten Lebensqualität zurück finden
„Wer unter starker Arthrose leidet erfährt häufig eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität“, weiß Dr. Weihrauch, der Leiter des zertifizierten Endoprothetikzentrums am Wormser Klinikum ist. „Mit zunehmendem Fortschreiten der Erkrankung kann selbst alltägliches wie etwa Treppensteigen oder der Spaziergang mit dem Hund zur Qual werden. Ist dies der Fall, kann dem Patienten in der Regel durch einen künstlichen Gelenkersatz gut geholfen werden, sodass er wieder zur alten Lebensqualität zurück findet. Es gibt aber natürlich auch mildere Erkrankungsverläufe, die sehr gut auf konservativem Weg therapierbar sind.“
Hohe Sicherheitsvorkehrungen
Besonders wichtig ist den beiden Medizinern außerdem, dass niemand aufgrund der aktuellen Corona-Geschehnisse Angst vor einer Operation haben muss, wie Dr. Gök erklärt: „Viele Patienten sind nach wie vor verunsichert und Scheuen den Gang ins Krankenhaus – und das obwohl sie unter mitunter großen Schmerzen leiden. Hier können wir wirklich beruhigen: Gerade in den Kliniken gibt es sehr hohe Sicherheitsvorkehrungen, sodass niemand Angst vor einer helfenden Operation haben muss.“