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  • Mo., 17. November 2014, 14:33 Uhr
    Grüne fordern Bürocampus und den Haltepunkt Worms-Süd als Erschließungsmaßnahme für ehemaligen Industriestanddort

    S-Bahn-Station für Salamandergelände

    Nach den Vorstellungen der Grünen soll die S-Bahn ab 2018 auch an der Haltestelle Worms-Süd am Salamandergelände stoppen. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Die Worms Grünen drückten ihr Freude darüber aus, dass auf dem Salamandergelände nun nicht mehr Feuerwehr, Müllabfuhr und ebwo, sondern moderne Dienstleistungsunternehmen angesiedelt werden sollen. Bereits im Sommer 2013 hätten sich die Grünen entsprechend positioniert.

    Gegenüber dem NK verlangte der Fraktionsvorsitzende Richard Grünewald jedoch, dass in die künftige Planung mehr Sorgfalt als die bisherigen Luftschlösser eingebracht werden sollten und zudem die zuständigen Ausschüssen des Stadtrates und eine qualitative Bürgerbeteiligung stattfinden müsse.

    Nach den Vorstellungen der Öko-Partei könnte auf dem Salamandergelände ein moderner Bürocampus entstehen.

    Befürchtungen der Anwohner müssen gehört und ernst genommen werden. Je mehr sich die Stadt bemühe, hochwertige Jobs aus Beratung und Verwaltung anzusiedeln, desto größer sei die Akzeptanz und desto höher werde auch die Wertschöpfung für die Region.

    Richard Grünewald brachte als Maßnahme zur Erschließung den S-Bahn-Haltepunkt Worms-Süd ins Spiel, der in unmittelbarer Nähe zum Salamandergelände geplant sei und das geplante Areal zusätzlich aufwerten könnte. Gerade für Pendler aus Richtung Mainz aber auch Ludwigshafen könnte ein Arbeitsplatz im Bürocampus so noch attraktiver sein.
    Gerade für Beratungsunternehmen werde etwa eine öffentliche Verkehrsanbindung ins Rhein-Main-Gebiet immer wichtiger, denn die Mitarbeiter könnten im Zug produktiv ihre Unterlagen durchgehen anstatt unproduktiv im Auto oder gar im Stau zu sitzen.

    Kritik übte Richard Grünewald am Kauf der neun Hektar, für den die Stadt gemäß einer Marktwertschätzung rund vier bis sechs Millionen Euro aufgewendet haben dürfte. HIer hätte die Stadt warten sollen, bis eine vernünftige Planung oder zumindest Zielsetzung in den zuständigen Gremien erfolgt wäre. Es habe auch keine Eile bestanden, da die Stadt ja bereits eine Option auf das Gelände erworben hatte.

     

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