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  • Fr., 26. September 2014, 10:21 Uhr
    Jahreshauptversammlung beim Saalbauverein Worms-Leiselheim e.V.

    Saalbauverein nimmt Kritik der Anwohner ernst

    Neben den eingeladenen Mitgliedern des Saalbauvereins begrüßt Helene Schmidt als 1. Vorsitzende den neuen Leiselheimer Ortsvorsteher Johann Nock und den Ortsvereinsvorsitzenden und Fraktionssprecher der SPD Leiselheim Dirk Dörsam.

    In seinem Rechenschaftsbericht stellt der Geschäftsführer des Vereins Ralf Henn klar, dass die immens gestiegenen Unterhaltungs- und Sanierungskosten des Saalbaus, den Verein auch weiter zur Vermietung an Privatveranstalter zwingen. Die Kosten des Kalenderjahres 2013 konnten knapp mit den Zuwendungen aus dem Dorfgemeinschaftsabend  und dem knappen Übertrag aus 2012 gedeckt werden.

    "Die Beschwerden der Anwohner nehmen wir ernst" versichert Henn und verweist u.a. auf die vom Vorstand jüngst erarbeitete neue Hausordnung sowie auf den neuen Mietvertrag. Neben der Anhebung der Miete für private Veranstaltung habe man der nächtlichen Ruhestörungen sowie sonstigen Widrigkeiten u.a. dadurch Rechnung getragen, dass die Mieter nunmehr vertraglich angehalten sind, ab 22 Uhr Fenster und Türen zu schließen und den Abbau erst am auf die Veranstaltung folgenden Vormittag vorzunehmen. Auch die ggf. notwenige Reinigung des Saalbauumfeldes ist nun vertraglich geregelt. In diesem Zusammenhang bedankt sich der Geschäftsführer bei Heribert Welscher und Dirk Dörsam für die durchgeführten Kontrollgänge bei der letzten Veranstaltung. Wie Dörsam nach Rücksprache mit den unmittelbaren Anwohnern berichten kann, ist eine erhebliche Lärmreduzierung infolge der Kontrollen positiv zur Kenntnis genommen worden.

    Die neue Hausordnung sowie der neue Mietvertrag für Privatveranstaltungen wurden von der Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen. Von der Stadtverwaltung bekam Ortsvorsteher Nock mitgeteilt, dass der Saalbau in die Raumdatenbank der Verwaltung aufgenommen werde. Auch sei vom Fachbereich der Stadtverwaltung die Überarbeitung des in die Jahre gekommenen Mietvertrages zwischen der Stadt und dem Verein in Aussicht gestellt worden. Insgesamt wäre hierdurch eine Reduzierung der laufenden Kosten für den Verein möglich.

    Um den Saalbauverein auch für die Zukunft zu erhalten, wurde von den Mitgliedern ein positives Signal für die Erweiterung der Mitgliedschaften im Verein gesetzt. Wie Frank Schembs als Vertreter des Turnvereins Leiselheim feststellt, ist die Anerkennung der Gemeinnützigkeit für den Verein dringend erforderlich. Hierdurch wäre der Verein in der Lage für etwaige Zuwendungen von Gönnern direkt Spendenbescheinigungen auszustellen. Bislang musste dies über einen der Mitgliedsvereine erfolgen. Außerdem müssten, um Fördergelder für den Saalbau beantragen zu können, einige Rahmenbedingungen geschaffen werden. Daran arbeiten der Vorstand und die Vorortpolitiker Hand in Hand. Erklärtes Ziel ist es hierbei eine weitestgehende Zufriedenheim bei den Anwohnern und dem Verein zu erreichen.

    Zusammenfassend sind die Mitglieder und die anwesenden Gäste mit den positiven Entwicklungen in und um den Saalbau zufrieden.  In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Januar 2015 soll dann eine Satzungsänderung in Angriff genommen werden.

     

     

     

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