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Do., 16. Juni 2016, 16:08 Uhr
Delegation des Postsportvereins besucht auf Einladung des russischen Verbandes Krasnodar und Sotschi
Sambo-Kenntnisse vertieft und viel erlebt
Ein Besuch in der Olympiastadt Sotschi zählte für die Delegation des PSV Worms zu den Höhepunkten der Russland-Reise.
Russland ein weites Land mit vielen Gesichtern. Ein Land das viel an Kultur, Geschichte aber auch an bekannten und unbekannten Sportarten zu bieten hat. Diese habe sich im Laufe der Zeit, teilweise auch zum Nationalsport entwickelt. Eines dieser Sportarten ist das Sambo. Der PSV Worms der diese Kampfkunst seit über 30 Jahren, in Person von Großmeister Anton Weinberger ausführt, wurde für seine Tätigkeit für die Verbreitung dieser Kampfkunstform mit einer Einladung des russischen Sambo-Verbandes belohnt. Eine Delegation, bestehend aus vier Vertretern des PSV Worms und einem Vertreter des TV Falkenberg, Lilienthal (Niedersachsen) folgten der Einladung.
Reiseziel war Krasnodar, eine Stadt mit knapp 830.000 Einwohnern, Hauptstadt der gleichnamigen Region und eines der wichtigsten Zentren in Südrussland. Krasnodar, zwischen dem Schwarzen und Kaspischen Meer, ist ein bedeutender Wirtschaftsstandort, beheimatet einige der erfolgreichsten Sportvereine Russlands und ist Sitz mehrerer Universitäten, Theater und Museen. Nach der Ankunft am Flughafen wurde das Team von Vladislav empfangen, ein sehr erfolgreicher Sambo-Kämpfer mit 15 siegreichen WM-Kämpfen. Vor dem Training im Dojo „Shogun“ stand eine Stadtrundfahrt auf dem Programm. Nach dem Vergnügen folgte die Arbeit mit Trainingseinheiten von bis zu 6 Std. täglich, um sich verschiedenste Techniken und Anwendungen von der Griff-, über die Schlag- oder Bodentechnik anzueignen.
Über Noworossijsk folgte ein Abstecher nach Sotschi, der Olympiastadt am Schwarzen Meer mit etwa 344.000 Einwohnern. Zugleich einer der beliebtesten Bade- und Kurorte Russlands. Sotschi war Austragungsort der Olympischen Winterspiele und der Winter-Paralympics 2014. Im selben Jahr fanden dort erstmals der Große Preis von Russland als Formel 1-Rennen und die Schachweltmeisterschaft statt. Der ebenfalls in Sotschi für Juni 2014 geplante G8-Gipfel wurde wegen der Krimkrise in einen „G7-Gipfel“ abgeändert, der in Brüssel stattfand.
Der Aufenthalt betrug drei Tage voller Überraschungen, da Polizisten, die man in Krasnodar kennengelernt hatte, eine Rundreise durch das Olympische Gelände organisiert hatte. Beeindruckende Erlebnisse, die in Erinnerung blieben, ebenso, wie die unzähligen Trainingseinheiten in Sotschi und Krasnodar. Mit der Gewissheit, dass es in zwei Jahren ein Wiedersehen geben wird, endete die Russland-Reise für die Vertreter des Postsportvereins.