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  • Fr., 17. Februar 2023, 09:39 Uhr
    POSEIDON: Minister Ebling besucht Wormser Schwimmclub / Land fördert Lehrschwimmhalle mit 40 Prozent

    Sandwichmethode kommt Nichtschwimmern zugute

    Von links: Oberbürgermeister Adolf Kessel, Manfred Pfeiffer, Jens Guth (MdL), Innenminister Michael Ebling, Sportdezernent Timo Horst und Kai Hornuf. Foto: Wahlkreisbüro Jens Guth


    Dass die Mitglieder des 1. Wormser Schwimmclubs Poseidon trotz Baukostensteigerungen erneut für den Bau des Hallen-Lehrschwimmbeckens votiert haben, zeugt von der Dringlichkeit der Maßnahme und freut den Wormser SPD-Abgeordneten Jens Guth ganz besonders, denn er hatte sich gemeinsam mit Sport- und Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst intensiv für Landesfördermittel eingesetzt. Dies bestätigte Innen- und Sportminister Michael Ebling bei seinem Besuch Anfang Februar im Beisein zahlreicher Mitglieder des Vereinsvorstands mit einem Schmunzeln. Er habe schon von der Wormser „Sandwichmethode“ gehört. „Erst wird man vom zuständigen Dezernenten Timo Horst angesprochen, dann kommt ein freundlicher Brief des Vereins und dem folgt eine SMS des Abgeordneten Jens Guth. Dem Wunsch kann man sich dann kaum entziehen“, so Ebling beim gemeinsamen Besuch des Vereinsgeländes.

    So soll das Gelände des 1. Wormser Schwimmclubs Poseidon mit der neuen Lehrschwimmhalle einmal aussehen. Graphik: Poseidon / M.V. Geisser


    Am Standort Carl-Villinger-Straße soll ein Hallenlehrschwimmbecken von 16,5 auf 10 Meter (Tiefe: 1,30 Meter) entstehen; mit dem Bau soll bereits im Frühjahr 2023 begonnen werden. Es wird mit einer Bauzeit von ca. 1 bis 1,5 Jahren gerechnet. Die Maßnahme wird aus Mitteln der Sportanlagenförderung des Landes mit 40 Prozent und aus der Sportförderung der Stadt Worms mit 20 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten gefördert.

    Bestandteil des Zuwendungsantrags an das Land ist ein Finanzierungsplan, der sich unter anderem auch auf eine spätere Nutzung  des  Beckens  durch  die  Wormser Schulen für den schulischen Schwimmunterricht stützt. Angedacht ist deshalb der Abschluss einer Nutzungsvereinbarung ab Fertigstellung zunächst für die Dauer von fünf Jahren für alle Schultage, jeweils von 8 bis 12.30 Uhr. Für die Nutzung entrichtet die Stadt Worms dann ein Nutzungsentgelt. Diese Vorgehensweise erlaubt es zeitnah, Ausweichzeiten für die Ausfallzeiten des Heinrich-Völcker-Bades zu schaffen, die durch dessen umbaubedingte Schließung entstehen. Der Stadtrat muss noch zustimmen.

    „Schwimmen können ist ein wichtiger Beitrag zur Gefahrenprävention.“, so Jens Guth. Der Schulträger  ist darüber hinaus  zur  Bereitstellung  der  Schulgebäude und Schulanlagen für den Schwimmunterricht verpflichtet, was in Zeiten von knappen Haushaltsmitteln oftmals eine schwierige Aufgabe darstellt. So entsteht also eine absolute Win-win-Situation freuen sich die SPDler Horst und Guth.

    Da sich die Bausumme zwischenzeitlich erhöht hatte, wollten die Verantwortlichen allerdings erneut die Zustimmung der Mitglieder einholen, bevor das notwenige Bauwerk nun endlich entstehen kann. Diese erfolgte am Mittwoch, den 15. Februar, mit großer Mehrheit.

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