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  • Mi., 12. Juni 2013, 11:43 Uhr
    MdB Hagemann: "Umgehung Rosengarten schnellstens umsetzen" / Rechtzeitige Sanierung der alten Brücke sinnvoll

    „Sanierte Rheinbrücke ab September befahrbar“

    MdB Klaus Hagemann (2.v.r) und Stadtratsfraktionsvorsitzender Timo Horst (r.) erkundigen sich beim zuständigen Baudezernenten Südhessen Arno Krämer (2.v.l.) und dem Projektleiter Michael Fahrig (l.) über den Sachstand sowie den zeitliche Verlauf der Straßenbaumaßnahmen und der Planungen auf hessischer Seite.


    Im September ist damit zu rechnen, dass die seit Frühjahr 2010 andauernden und insgesamt 13,6 Millionen Euro teuren Sanierungsarbeiten an der „historischen Nibelungenbrücke“ abgeschlossen sind und der Verkehr dann vierspurig über den Rhein fließen kann.

    Bei einer Besichtigung der Baumaßnahme an der alten Rheinbrücke erkundigten sich SPD-MdB Klaus Hagemann und SPD-Stadtratsfraktionsvorsitzender Timo Horst beim zuständigen Baudezernenten Südhessen Arno Krämer und dem Projektleiter Michael Fahrig der „Hessen Mobil“, dem zuständigen Straßenbauamt, über den Sachstand sowie den zeitlichen Verlauf der Straßenbaumaßnahmen und der Planungen auf hessischer Seite. Der Planfeststellungsbeschluss für die B47-Südumgehung Rosengarten wird Anfang nächsten Jahres erwartet.

    Im Mai wurde mit den Bauarbeiten an den Straßenanschlüssen auf der hessischen und der rheinland-pfälzischen Seite der Brücke begonnen. Doch während auf der rheinland-pfälzischen Rheinseite der Straßenausbau zwischenzeitlich vorangeschritten ist und mit dem „äußeren Ring“ weitergeführt wird, verläuft auf hessischer Seite der zweibahnige Ausbau der B47 von Worms nach Lorsch mit Südumgehung Rosengarten noch immer schleppend. Zwar wird spätestens Anfang kommenden Jahres der Beschluss im laufenden Planfeststellungsverfahren der Ortsumgehung erwartet. Allerdings fehle bisweilen die Zusage des Bundes für die Finanzierung des 21 Millionen Euro teuren und im Bundesverkehrswegeplan als „vordringlicher Bedarf“ eingestuften Bauvorhabens, erklärte Baudezernent der Hessen Mobil Arno Krämer.

    Damit die Verkehrsvorteile der Rheinbrücken auf beiden Rheinseiten endlich voll genutzt werden können, sicherte Hagemann als Mitglied des Haushaltsausschusses zu, sich für eine schnellstmögliche Finanzierungszusage bei Verkehrsminister Ramsauer (CSU) stark zu machen, damit die dringend notwendigen Mittel in den Finanzplan des Bundes aufgenommen werden. Auf rheinland-pfälzischer Seite sei der Bund mit seinen Pflichten auch bezüglich des Straßenausbaus rund um die beiden Brücken nachgekommen. Nun müsse vermieden werden, dass es über längere Zeit hinweg zu einem Nadelöhr bei Rosengarten komme, stimmten Hagemann und Horst überein.

    Brücken wichtiger Bestandteil eines leistungsfähigen Straßennetzes
    Die historische Nibelungenbrücke verbindet das rheinland-pfälzische Worms über den Rhein hinweg mit den hessischen Städten Bürstadt und Lampertheim. Sie ist die einzige Straßenbrücke zwischen Mannheim und Mainz und mit täglich rund 23.000 querenden Fahrzeugen dementsprechend belastet. „Deswegen war es gut, dass wir den Bau der zweiten Rheinbrücke und die Sanierung der alten Nibelungenbrücke noch rechtzeitig durchgesetzt haben, so MdB Hagemann rückblickend.

     

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