Unübersehbare Fortschritte bei der Baumaßnahme der Parkanlage am Lutherring
Sanierung in vollem Gange
Dieter Rauh (links), Leiter der Abteilung Grünflächen und Gewässer, und Uwe Franz machen sich ein Bild vom Fortgang der Sanierung in der Anlage am Lutherring.
Es tut sich etwas in der Parkanlage am Lutherring. Der Fortgang der Baumaßnahme ist unübersehbar. Die alten, maroden Deckschichten der Wege wurden komplett abgetragen, die Pflanzen gerodet, Mauer und Treppenzugang komplett entfernt. Die Mauer rund um das Mahnmal für die Opfer des Faschismus wurde in der Zwischenzeit jedoch bereits wieder völlig aufgebaut.
„Die vielfach geflickten Asphaltwege aus den siebziger Jahren mit ihren einfachen und wenig tragfähigen Bitumendecken waren deutlich in die Jahre gekommen. Mit davon betroffen waren auch die Stufen- und Treppenanlagen sowie die Trockenmauern. Die in den vergangenen Jahren erforderlichen Leitungsverlegungen haben mit dazu beigetragen, dass mittlerweile ein unansehnlicher Flickenteppich mit einer Pfützenlandschaft nach jedem Regenfall entstanden ist, der an nicht wenigen Stellen auch eine Unfallgefahr darstellt und daher laufend für hohe Unterhaltungskosten sorgte“, beschreibt Baudezernent Uwe Franz die Situation vor Beginn der Maßnahme.
Pflastersteine werden verlegt
Entlang des Heylshofsgeländes und der Stadtmauer verlegen die Arbeiter auf dem Gehweg gerade neue Pflastersteine. Das Konzept zur Neugestaltung der Anlage sieht eine Befestigung dieses oberen Weges im Bereich der historischen Stadtmauer mit Natursteinpflaster und im weiteren Verlauf mit Betonpflaster vor. In der unteren Anlage sollen die Platzflächen mit Natursteinpflaster gestaltet und die Wegeverbindungen wassergebunden hergestellt werden. Erneuert werden zudem auch alle Natursteinmauern – wie bereits erfolgt, die Treppenanlagen mit Handläufen sowie Bänke und Papierkörbe. Um die Pflege der Anlage für die Gärtner künftig zu erleichtern, werden im Zuge der Sanierungsmaßnahme neue Wasserleitungen verlegt und mit Zapfstellen ausgerüstet. Zum Abschluss wird der Bereich vor der Stadtmauer neu bepflanzt.
„Mit der Sanierung dieses zweiten Abschnitts im Rahmen der Ringanlagen-Neugestaltung sind positive Effekte verbunden. Die Lebensdauer und Attraktivität der Anlage wird erheblich verbessert und die Nutzbarkeit der Wege bei Schlechtwetterphasen deutlich erhöht. Zudem werden wir Kosten in der Unterhaltung einsparen“, erläutert Uwe Franz. Derzeit geht die Stadt davon aus, dass die Maßnahme im Frühjahr des kommenden Jahres abgeschlossen werden kann – wenn die Witterung mitspielt.