Die evangelische Kindertagesstätte in Worms-Rheindürkheim wird zur fünfgruppigen Kita für 118 Buben und Mädchen erweitert
Sanierung und Ausbau der Kita "Arche Noah"
Nach dem Abschluss aller Baumaßnahmen werden die Buben und Mädchen in der "Arche Noah" genauso viel Spaß haben wie die Kids auf dem Bild. Foto: Fotolia/ Spass
Von Gernot Kirch Im Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Worms wurde am Mittwochnachmittag das Projekt der Sanierung und Erweiterung der Kita „Arche Noah“ in Worms-Rheindürkheim vorgestellt. Bei der sich daran anschließenden Abstimmung votierte eine große Mehrheit der Mitglieder für das Konzept, nur die beiden Vertreter der Grünen, Richard Grünewald und Katharina Schmitt, enthielten sich.
Was nun im Zeitplan folgt ist der offizielle Bauantrag und schließlich die Ausschreibung. Mit dem Beginn der Bauarbeiten ist noch im Jahr 2018 zu rechnen, sodass die Kita zum Jahresende 2019 wohl fertig werden dürfte. In der Bauphase werden die Buben und Mädchen in eine vorübergehende „Container-Kita“ umziehen, die auf dem Areal der „Arche Noah“ für die Übergangszeit entstehen wird.
Zukünftig fünf Gruppen
Bisher beherbergte die Kita vier Gruppen mit je rund 25 Kindern. In der „neuen“ Arche Noah werden dies fünf Gruppen mit insgesamt 118 Jungen und Mädchen sein. Dies werden zwei Gruppen mit Kindern bis drei Jahre und drei Gruppen mit Kids im Alter zwischen 3 - 6 Jahren sein.
Das Gebäude, in dem die Kita untergebracht ist, befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Grundschule. Ursprünglich handelte es sich um ein Wohngebäude aus den 1980er Jahren, das 1992 eine erste Erweiterung zur Kita erfuhr. Das Gebäude gehört der Stadt Worms, der Betreiber ist kirchlich.
Mit der jetzt geplanten Erweiterung erfolgt auch eine Sanierung der bisherigen Räumlichkeiten bezüglich Brandschutz, Barrierefreiheit und energetischer Maßnahmen. In Zukunft wird es neben fünf Gruppenräumen (teilweise mit Schlafraum), auch eine Mehrzweckraum, Küche, Teamraum, Büros und mehrere Toiletten geben.
Die Pläne für den Um- und Neubau sind nach Aussage des Vertreters der Stadtverwaltung sowohl mit den Eltern wie auch mit den Erzieherinnen abgestimmt.