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  • Mo., 10. November 2014, 17:28 Uhr
    Martinsmarkt und Martinsumzug ein Höhepunkt im Jahresverlauf

    Sankt Martin und die Hochheimer - eine Erfolgsstory

    Am großen Feuer im Park spielten Sascha Depuis als Bettler, Eric Niekisch als Hauptmann Marin und Silas Beierle, David Bachmann, Robert Graumann und Janne Pröls als Soldaten Martins gute Tat nach. Foto Karolina Krüger


    Von Karolina Krüger. Hat der jährliche Martinsumzug in den Karl-Bittel-Park schon eine gewachsene Tradition, steht ihm der noch recht junge Martinsmarkt nicht mehr viel nach.

    Die Mischung aus Brauchtum, handwerklichen Verkaufsangeboten und leiblichen Genüssen kommt gut an und stärkt das Hochemer Gemeinwesen. Da nimmt man es dem „reingerutschte“ Beigeordneten Waldemar Herder auch nicht wirklich krumm, dass der die beiden Wormser Vororte mit „H“, Horchem und Hochem nach einem Jahr im Amt noch nicht ganz auseinander halten kann. Heiner der Schreiner hatte auch in diesem Jahr eine Aufgabe für die Politprominenz, die dabei ihr handwerkliches Geschick beweisen konnte. Tapfer hämmerte auch die Vorsitzende der Hochheimer SPD, Maria Hilberg an Herders und Ortsvorsteher Timo Horsts Seite kräftig mit.

    Einer der Höhepunkte war auch wieder die Prämierung der schönsten selbstgebastelten Laternen, wofür die Kinder sich kleine Präsente aussuchen durften.

    Ortsverwaltung, Pfadfinder, TUS Hochheim, katholische Pfarrgemeinde und der Männergesangsverein sorgten für Speis und Trank und zwei Tage wurde der Platz vor der Alten Schule zum Mittelpunkt der Dorfgemeinschaft, der schnell an seine Grenzen kam, als sich am Sonntagabend viele, viele Menschen zum alljährlichen Martinsumzug versammelten. Durch die Bingerstraße zum Pfrimmpark zogen die großen und kleinen Laternenträger im Gedenken an die hochherzige Mantelteilung, mit der Martin noch als römischer Soldat, Jesus selbst in der Gestalt eines Bettlers Gutes getan haben soll. Angeführt von St. Martin hoch zu Roß, alias Uwe Bollinger begleitet von den, als Soldaten verkleideten Fackelträgern der Hochheimer Pfadfinder und der Herrnsheimer Musikgruppe, die Martinslieder spielte, kamen alle nach und nach im Park am großen, lodernden Feuer zum Martinssppiel an.

    Ärgerlich, immer wieder die Verkehrsteilnehmer, die die zur Sicherheit der kleinen Umzugsbesucher erstellten Straßensperren missachten und sich aus Bequemlichkeit oder Ignoranz über geltende Regelungen hinwegsetzen und die kurzzeitig gesperrte Strecke doch befuhren.

     

     

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