Mi., 14. März 2018, 14:06 Uhr
Gestriger Wasserrohrbruch in der Hafenstraße Worms kann mit Druckschwankungen und Wassereinfärbungen einhergehen
Schaden schnell behoben
Gestern brach aus bisher noch unbekannter Ursache ein Graugussrohr mit einem Durchmesser von 50 Zentimetern in der Hafenstraße. Dadurch kam es gegen kurz vor 0 Uhr zu einem Druckabfall, der umgehend in der rund um die Uhr besetzten EWR-Leitwarte registriert wurde. Nach einer Stunde konnte der Schadensherd lokalisiert werden. Bis alle in Frage kommenden Schieber identifiziert und umgestellt waren, dauerte es bis zirka 2.30 Uhr. Danach funktionierte die Wasserversorgung wieder.
Aus technischen Gründen kann es immer noch vereinzelt zu Druckschwankungen und damit verbundenen Geräuschen kommen. Da die Rohre unter Druck stehen, ist nicht mit einem Eindringen von Schadstoffen zu rechnen, da der Druck nach außen wirkt. Durch die Flussänderungen des Wassers in den Rohren kann es aber in Einzelfällen zur Ablösung von mineralischen Stoffen innerhalb der Rohre kommen, die eine Braunfärbung zur Folge haben. Diese Verfärbung ist zwar unschön, aber auch ungefährlich.
Das gebrochene Hauptrohr stammt aus dem Jahr 1958. Normalerweise halten solche Rohre leicht 100 Jahre. Warum das Rohr brach, wird derzeit von den EWR-Experten untersucht. Über die Reparaturdauer kann derzeit keine Auskunft gegeben werden.