Di., 22. Oktober 2019, 11:36 Uhr
Wormser Wahrzeichen: Demontage und Instandsetzung erfolgt im ersten Quartal 2020 / Bis dahin stehen die Räder still
Schäden am Schicksalsrad gravierender als angenommen
Die Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten am Schicksalsrad auf dem Obermarkt gestalten sich doch aufwändiger als angenommen. Bei einer näheren Begutachtung sind optische Risse an den Schweißnähten der Bronzeräder sowie Verformungen an der Laufschiene des Rades festgestellt worden.
Bedeutet, dass sich die Reparaturarbeiten nicht vor Ort durchführen lassen und das Wormser Wahrzeichen demontiert und extern wieder in Schuss gebracht werden muss.
Sicherungs- und Absperrmaßnahmen
Dies ist jedoch mit größerem Aufwand und Gerät verbunden. Denn dafür müssen die schweren Bronzeräder mittels Autokran abgehoben werden, um sie sicher verpackt zu einer noch zu bestimmenden und auf das Schweißen von Bronze spezialisierte Fachfirma transportieren zu können.
„Im Rahmen dieser Maßnahme werden dann auch die Wippe sowie der Lagerträger abgebaut und die Sicherungs- und Absperrmaßnahmen auf dem Obermarkt durchgeführt“, erläutert Klaus Heil von der für die städtischen Brunnen zuständigen Hochbauabteilung den Ablauf, der allerdings erst für das erste Quartal 2020 vorgesehen ist, um die bevorstehenden Veranstaltungen Mantelsonntag und die Nibelungenweihnacht mit ihrem weihnachtlichen Ambiente nicht zu behindern und einzuschränken.
Kosten von bis zu 8.000 Euro
Die Demontage und Wiederinbetriebnahme des Schicksalsrades erfolgt durch die Firma VSK in Zusammenarbeit mit dem Entsorgungs- und Baubetrieb. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme werden sich überschlägig kalkuliert auf etwa 5.000 bis 8.000 Euro belaufen.