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  • Fr., 27. Oktober 2023, 09:55 Uhr
    WIESOPPENHEIM: Markus Trapp diskutiert mit Bürgern beim Scheunengespräch

    „Schäden durch Hochwasser vermeidbar“

    Zum monatlichen Scheunengespräch bei Markus Trapp kamen zehn interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Wiesoppenheim. In lockerer Runde mit leckeren Speisen und Getränken kam es schnell zu angeregter Diskussion. Zunächst berichteten alle über ihre Schäden beim Unwetter mit Hagel im September. „Der Hagel ist höhere Gewalt“, so der allgemeine Tenor, „aber die Schäden durch Hochwasser in Kellern und Garagen wären zum großen Teil vermeidbar gewesen.“


    Die Runde war sehr unzufrieden mit dem Hochwasserschutz im Vorort. „Das wurde vor Jahren schon im Ortsbeirat thematisiert“, sagt Markus Trapp dazu. Passiert sei allerdings dann nichts. Teilweise sind Schutzgräben vorhanden, aber völlig zugewuchert. Abflüsse von den Weinfeldern wären hilfreich, sind aber nicht zielführend eingerichtet. Trapp will sich mit diesem Thema noch intensiv auseinandersetzen und Lösungen einfordern.


    Mehrgenerationenplatz ist Priorität


    Erfreuliches konnte Stadtrat Markus Trapp zum Stadtdörfer-Projekt erläutern. Durch das große Engagement der „Kümmerer“ und der Arbeitsgruppen wurde das Konzept von Wiesoppenheim vom Land Rheinland-Pfalz als förderwürdig akzeptiert. „Jetzt werden wir uns vorrangig um den Mehrgenerationenplatz mit Hundewiese und den öffentlichen Bücherschrank kümmern“, informiert Trapp, „denn da können wir in Eigenleistung schon vieles bewirken und die erste Fördersumme gut einsetzen.“


    Wehrmutstropfen dabei ist allerdings, dass für die umfassendere Förderung ein Finanzanteil der Stadt Worms erforderlich ist. Etwas widersprüchlich, fand die Gesprächsrunde, denn einerseits wird der Stadt Worms angesichts der finanziellen Belastung durch Pflichtleistungen kaum Spielraum für die eigene Gestaltung belassen und andererseits werden dann finanzielle Eigenanteile für die Projekte gefordert. Alle hoffen, dass in dieser schwierigen Lage die Vororte doch zum Zuge kommen. „Und“, so Trapp, „dass man uns auch einfach mal machen lässt. Hier im Ort ist soviel Engagement und handwerkliches Geschick, das können wir doch gut einbringen.“

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