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Mi., 21. Februar 2018, 11:00 Uhr
Schlagabtausch mit besserem Ende für dritte Schachmannschaft
Die dritte Mannschaft des Wormser Schachvereins trat am Sonntag zum Auswärtsspiel beim favorisierten SK 1912 Ludwigshafen III an. Da die gegnerische Mannschaft nur zu siebt spielte, lagen die Wormser schon zu Spielbeginn kampflos mit 1:0 in Front. Diese Führung sollte allerdings nicht lange halten. Der Mannschaftskampf entwickelte sich zu einem richtigen Schlagabtausch beider Teams. Youngster Alperen Levent an Brett acht spielte mit Schwarz Königsindisch. Der Gegner wählte die Sämisch-Variante und Alperen tat sich schwer ein Mittel dagegen zu finden, verlor eine Figur und später auch die Partie - Ausgleich (1:1). Valentin Nettsträter an Brett zwei opferte waghalsig eine Figur in der Eröffnung, was sich bald als Fehler herausstellte. Der gegnerische König konnte sich solidieren, es wurden Figuren getauscht und Valentin hatte eine Figur weniger - Rückstand (1:2).
Für den erneuten Ausgleich konnte Mannschaftsführer Daniel Friederich an Brett vier sorgen. Ebenfalls mit der Königsindischen Verteidigung, allerdings im klassischen System, spielte er positionell stark und konnte durch aktives Spiel am Königsflügel nach einem kleinen Fehler des Gegners einen Freibauern schaffen. U18-Pfalzmeisterin Julia Wiedemann gewann an Brett sechs und brachte das Wormser Team wieder auf die Siegerstraße (3:2). Als nächstes verlor Peter Rehn an Brett 1, er hatte den mit Abstand stärksten Gegner - wieder Ausgleich (3:3). Joachim Fiedler an Brett fünf hatte zwischendurch ein paar Bauern weniger, doch er stellte seinen Gegner vor viele Probleme und hatte am Ende ein gewonnenes Endspiel vor sich - 4:3 für Worms. Die letzte Partie entschied über Sieg oder Unentschieden. Fabian Guckes gelang es, in ein Turmendspiel abzuwickeln, das keiner mehr gewinnen konnte. Dies sah auch der Gegner ein und die Wormser hatten durch das Remis den Mannschaftssieg mit 4,5:3,5 eingefahren. Mit dem Sieg verabschiedet sich das Wormser Team endgültig vom Abstiegskampf und kann enspannt den letzten beiden Spieltagen entgegensehen.