
Die medizinische Versorgung auf dem Land ist eines der wichtigsten Themen für die Sicherung der Lebensqualität vor Ort. Zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten daher am vergangenen Dienstag der Einladung des SPD-Ortsvereins Osthofen und nutzten die Gelegenheit, sich über die Zukunft der Gesundheitsversorgung in der Region auszutauschen.
Nach der Begrüßung durch das SPD-Ortsvereinsmitglied Dennis Maus erläuterte Stadtbürgermeister Thomas Goller die Entstehung des „GO“ am Bahnhof, das als wichtiges Schlüsselelement für die ärztliche Versorgung in Osthofen und der Region gilt.
Der dort praktizierende Arzt, Dr. med. Carl Priester-Lasch (Praxis Curamed), schilderte die Herausforderungen im Gesundheitswesen. Er erklärte, wie schwierig es z.B. sei, die auslaufende große allgemeinmedizinische Praxis im Gesundheitszentrum (ehemals Wallraven/Hesse) ab 1. Januar 2027 neu zu besetzen, um mittelfristig die medizinische Versorgung in einer immer älter werdenden Gesellschaft aufrechtzuerhalten.
Daran anknüpfend berichtete Ralph Bothe, Bürgermeister der VG Monsheim, ausführlich über die Entstehung des dortigen Medizinischen Versorgungszentrums und die Herausforderungen bei der Umsetzung des kommunalen Vorzeigeprojekts, das ohne die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung nicht zu stemmen wäre.
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