Unbekannte haben am Wochenende den wiederaufgebauten Pavillon im Karl-Bittel-Park beschmiert. „Die Stadt wird Strafanzeige stellen“, konstatiert Oberbürgermeister Michael Kissel, der die Schweinerei aufs Schärfste verurteilt. Die Vandalen haben unter anderem mit grüner Farbe den Namen Adolf Hitler und Hakenkreuze auf die Mauern und den Boden des einstigen Teehäuschens gesprüht. Dass es mit dem geistigen Horizont der Vandalen nicht weit her sein kann, zeigt nicht nur diese hirnlose Tat an sich, sondern auch die Tatsache, dass das Hakenkreuz falsch dargestellt ist.
„Vandalismus, erst recht in Verbindung mit solcher Propaganda, hat in Worms nichts verloren. Das wiederaufgebaute Teehäuschen sollte ein Treffpunkt für friedliebende Menschen sein, nicht jedoch ein Spielplatz für hirnlose Vandalen, denen es nur um Provokation und Zerstörungswut geht“, empört sich der Wormser Stadtchef.
Der Heimatverein Pfiffligheim und die IG Pfrimm hatten mittels Spendengeldern und Unterstützung der Stadt den Wiederaufbau des Pavillons vor wenigen Jahren ermöglicht. Im Mai 2015 konnte das Bauwerk an die Stadt als Parkeigentümerin übergeben werden.
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