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  • Di., 10. Januar 2023, 08:31 Uhr
    Aus dem Polizeibericht: Nicht nur 88-jährige Wormserin erhielt am Montag Anruf von Betrügern / Polizei gibt Tipps zum richtigen Verhalten

    Schockanruf durch „falschen Polizeibeamten“ führte fast zum Erfolg

    Worms (ots) – Fast hätte der Anruf eines falschen Polizeibeamten, der am Montagnachmittag bei einer 88-jährigen Wormserin einging, Erfolg gehabt. Der unbekannte Anrufer behauptete, dass ihre Enkelin in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt sei. Gegen eine Kaution in Höhe von 50.000 Euro könne die Enkelin jedoch bis zur Gerichtsverhandlung auf freien Fuß kommen. Die 88-Jährige begab sich daraufhin zu ihrer Hausbank, wo der Betrugsversuch glücklicher Weise erkannt wurde.

    Der Wormser Polizei wurden alleine am Montag weitere drei Fälle dieser sog. Schockanrufe bekannt. Die Betroffenen bemerkten den Betrugsversuch aber rechtzeitig und beendeten die Gespräche.

    Diese Betrugsmasche wenden die Betrüger vor allem bei älteren Menschen an. Dabei geben sich die Anrufer am Telefon als Verwandte (meist Tochter/Sohn oder Enkel) oder als ein mit einem Vorgang betrauter Polizeibeamter oder Rechtsanwalt aus und täuschen eine Notsituation vor. Bspw. nach einem vermeintlichen Verkehrsunfall, Strafverfahren oder einem anderen schrecklichen Ereignis sei dringend finanzielle Unterstützung notwendig. Das Geld werde eine Person, die im Auftrag des Verwandten handelt, abholen kommen.

    • Daran ist unbedingt zu denken:
      Die Polizei ruft niemals unter der Polizeinotrufnummer 110 an! Das machen nur Betrüger. Wenn man unsicher ist, sollte man die 110 wählen. Die Rückruftaste ist dafür nicht zu nutzen!

    • Am besten legt man auf, wenn man nicht sicher sind, wer anruft und man sich unter Druck gesetzt fühlt.

    • Der Angehörigen ist unter der bekannten Nummer anzurufen.

    • Am Telefon sollte nie über persönlichen und finanzielle Verhältnisse gesprochen werden.

    • Man sollte niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen übergeben!

    • Eine Vertrauensperson ist hinzuzuziehen oder die Polizei unter dem Notruf 110.

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