Kooperationsvereinbarung zwischen Westend-Realschule plus und Stadt Worms unterzeichnet
Schülern einen erfolgreichen Weg in Ausbildung und Beruf ermöglichen
Foto von links: Ralf Decker (Abteilungsleiter Kinder- und Jugendbüro); Joblotsin und Schulsozialarbeiterin Brunhild Handke, Bildungsdzernent Waldemar Herder, Rektor Hans-Jürgen Finkler und Konrektor Friedel Reiland nach der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung in der Westend Realschule plus.
Schon seit einigen Jahren arbeiten die Stadt Worms mit ihrem Kinder-und Jugendbüro und die Westend-Realschule plus eng zusammen im Bereich der Berufsorientierung. Bei allen Fragen zu diesem Thema steht die städtische Joblotsin Brunhild Handke vor Ort in der Schule mit Rat und Tat zur Seite. Ihre Aufgabe ist es, die Schülerinnen und Schüler der achten, neunten und zehnten Klassen zu informieren, zu beraten und erfolgreich an das Berufsleben heranzuführen, oder ihnen auch den Weg zu einer weiterführenden Schule mit den unterschiedlichen Schwerpunkten aufzuzeigen. Die enge Kooperation mit der Agentur für Arbeit, der IHK, der Handwerkskammer, Vertretern der Wirtschaft und anderen Partnern ist für die Joblotsin, die bei Bedarf auch Beratungsgespräche für Eltern anbietet, dafür unerlässlich. Nun haben die Stadt Worms und Westend-Realschule plus eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, in dem die Zusammenarbeit konkret beschrieben und für beide Seiten verbindlich gegeregelt ist. „Damit bekräftigen wir zugleich die feste Absicht, die bisher erfolgreiche Zusammenarbeit auch in Zukunft weiterführen zu wollen im Sinne einer funktionierenden Bildungskette“, verdeutlichen Bildungsdezernent Waldemar Herder und Rektor Hans-Jürgen Finkler.
Rund 650 Schülerinnen und Schüler werden an der Westend Realschule unterrichtet, für zirka 250 von ihnen in den drei Jahrgängen vor dem Schulabschluss ist die Joblotsin die unterstützende Kraft. „Über die Beratung und Information hinaus unterstützt die Stadt Worms die Jugendlichen auch mit bedarfsorientierten Angeboten in Form von Veranstaltungen für die jeweiligen Klassenverbände und/oder in Form einer gezielten Einzelfallhilfe zur erfolgreichen Bewältigung des Übergangs von der Schule in die Ausbildung. Die Angebote werden stets in enger Abstimmung mit der Schule durchgeführt und auch die Elternarbeit läuft im gemeinsamen Verbund“, beschreibt Waldemar Herder weitere Handlungsfelder, die in der Vereinbarung ebenso festgelegt sind wie etwa die Teilnahme der Joblotsin an Lehrerkonferenzen oder am Unterricht. „Unser gemeinsames Ziel ist es, das Berufswahlspektrum der Jugendlichen zu erweitern, die Berufswahl individueller und praxisnäher als bisher möglich zu gestalten und mit Unterstützung der Joblotsin möglichst viele Schülerinnen und Schüler in Ausbildung und Arbeit zu bringen - auch jene Jugendlichen, die aufgrund ihrer persönlichen Situation eher nicht so gute Erfolgsaussichten haben“, unterstreichen Herder und Finkler.