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  • Di., 25. Februar 2014, 13:09 Uhr
    Land fördert Schulsozialarbeit mit rund 250.000 Euro / SPD Alzey-Worms plädiert für Entfristung der Verträge und für die Ausweitung der Maßnahme

    Schulsozialarbeit im Kreis weiter ausbauen

    Das Land Rheinland-Pfalz fördert die Schulsozialarbeit im Landkreis Alzey-Worms in diesem Jahr mit insgesamt rund 250.000 Euro. Dies erfuhr die SPD-Kreistagsfraktion auf Anfrage von den beiden Landtagsabgeordneten Heiko Sippel und Kathrin Anklam-Trapp. „Damit kann die notwendige und flächendeckende Arbeit der Pädagogen an allen weiterführenden Schulen im Kreis weitergeführt werden“, freute sich der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Gerhard Kiefer.

    Auch der Landkreis selbst beteiligt sich in erheblichem Umfang mit knapp 300.000 Euro an den Personalkosten der Schulsozialarbeit als gemeinsame Maßnahme der Schule und des Kreisjugendamtes. Leider sei der Bund aus der Finanzierung seit diesem Jahr ausgestiegen, bedauerte Kiefer die Entscheidung der vorigen Bundesregierung. Seit 2003 wurde die Schulsozialarbeit im Landkreis stufenweise ausgebaut. An allen Realschulen plus, den IGSsen Osthofen und Wörrstadt sowie an der Berufsbildenden Schule Alzey werden gegenwärtig Schulsozialarbeiter eingesetzt. Insgesamt hat der Kreis hierfür bis heute 10,25 Stellen geschaffen.  

    Einigkeit über Parteien hinweg
    Über alle politischen Parteien herrsche Einigkeit darin, dass die Schulsozialarbeit einen wichtigen und erfolgreichen Beitrag leiste, frühzeitig Probleme von Schülern zu erkennen, den Kontakt zwischen Schülern, Lehrern und Eltern fördere und dazu beitrage, die Chancen auf eine erfolgreiche Entwicklung in Schule, Beruf und auch Privatleben zu verbessern, erklärte Gerhard Kiefer.  Angefangen bei Lernschwierigkeiten über Beziehungs- und Bindungsprobleme, Gewalt, Suchterkrankungen bis zur Beratung in Erziehungsfragen, reiche das breite Aufgabenfeld der Schulsozialarbeiter. „Um diese wichtige Arbeit weiter zu optimieren, plädiert die SPD-Kreistagsfraktion für eine Aufhebung der bisherigen Befristung der Arbeitsverträge der Schulsozialarbeiter“, sagte der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel, der zugleich auch stellvertretender Vorsitzender der SPD im Kreistag ist.


    Damit werde nicht nur den Pädagogen selbst eine berufliche Perspektive und Sicherheit geboten, sondern auch das Vertrauensverhältnis zwischen dem Schulsozialarbeiter, den Schülern, Eltern und Lehrer gestärkt, was schließlich maßgeblich zum Erfolg der Maßnahme beitrage. Die Schulsozialarbeit solle aber nicht nur dauerhaft sein, sondern auch alle Schulformen umfassen, forderte Sippel. Die SPD-Kreistagsfraktion will sich deshalb nachdrücklich beim Bund und beim Land Rheinland-Pfalz dafür einsetzen, dass künftig Schulsozialarbeiter auch an Grundschulen und Gymnasien im Kreis eingesetzt werden können.  

    Ein Kürzen bei der Schulsozialarbeit hätte aus Sicht der Sozialdemokraten  gravierende Folgen für viele junge Menschen und würde eine Reihe an Problemen für die Betroffenen wie auch die Gesellschaft insgesamt nach sich ziehen. 

     

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