WOCHENMARKT: Frauen des Katholischen Deutschen Frauenbundes leisten Hilfe / Spende auch an das Burkhardhaus
Schutzmasken auch für Wormser Marktbeschicker
Martina Hauzeneder (li.) und Jutta Korb (re.) übergeben die Behelfs-Nasen-Mund-Schutzmasken an Peter Hebauer.
Schutzmasken werden aktuell nicht nur in Kliniken und Pflegeeinrichtungen dringend benötigt. Auch Berufsgruppen, die den Kontakt zu anderen Menschen nicht vollständig vermeiden können, sind auf Schutzausrüstung angewiesen. Darunter fallen auch die Marktbeschicker auf dem Wormser Wochenmarkt, deren Kunden sich beim Anstehen zwar vorbildlich an die Mindestabstände halten, aber ansonsten kaum eine Schutzmöglichkeit vor der Ansteckung mit dem Coronavirus haben. Dr. Christine Grünewald, die um die Gesundheit und der damit verbundenen wirtschaftliche Existenz der Händler besorgt war, ergriff so die Initiative und wandte sich an den Marktbeschicker Peter Hebauer. Dieser war sofort davon begeistert, die Sicherheit seiner Kollegen zu verbessern und somit auch die Versorgungssicherheit der Wormser weiterhin zu gewährleisten. Tatkräftige Unterstützung bekamen die beiden bei den Frauen des Katholischen Deutschen Frauenbunds in Worms: Innerhalb kürzester Zeit nähten diese zirka 100 waschbare Behelf-Mund-Nasen-Schutz-Masken. Am vergangenen Samstag fand die Übergabe an die Wormser Marktbeschicker statt, die für diese Hilfe sehr dankbar waren. Doch das war nicht alles: Die fleißigen Frauen nähten zirka 100 weitere Schutzmasken, die an das Senioren- und Pflegezentrum Burkhardhaus gingen. Weiterhin sind alle Wormser dazu aufgerufen, Schutzmasken, egal ob aus dem Privatgebrauch oder zum Beispiel einem Kosmetikstudio, montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr im Eingangsbereich des Wormser Rathauses abzugeben.