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  • Mi., 18. März 2020, 11:27 Uhr
    KLINIKUM WORMS: Diagnostik- und Untersuchungseinheit zieht voraussichtlich am Freitag in Containereinheit vor dem Haupteingang um / Abstriche nur bei medizinischer Begründung

    „Schutzmaßnahmen haben sich bewährt"

    Voraussichtlich am Freitag, dem 20. März, installiert das Klinikum Worms die bereits angekündigte neue Containereinheit, um potenziell an COVID-19 erkrankte Personen bereits außerhalb des Klinikgebäudes zu isolieren und einen möglichen Kontakt mit anderen Patienten sowie den Mitarbeitern des Klinikums zu vermeiden. Bereits seit Ende Februar existiert am Klinikum Worms eine Untersuchungs- und Diagnostikeinheit zur Abklärung einer möglichen stationären Aufnahme im Fall einer COVID-19 Erkrankung. Diese war zunächst im Foyer des Klinikneubaus und anschließend übergangsweise in einer Zeltlösung vor dem Mutter-Kind-Zentrum untergebracht.

    Unverändert Fortgesetzt

    „Die bislang getroffenen Schutzmaßnahmen haben sich bewährt und werden unverändert fortgesetzt. Die bisherige Diagnostik- und Untersuchungseinheit vor unserem Mutter-Kind-Zentrum wird deshalb ab übermorgen durch eine Containerlösung ersetzt, die auf der Wiese rechts neben dem Haupteingang direkt vor unserem Parkhaus aufgebaut wird“, kommentiert Klinikum-Geschäftsführer Bernhard Büttner die bisher eingeleiteten Initiativen.

    „Keine Fieberambulanz"

    Die Diagnostik- und Untersuchungseinheit ist nach wie vor täglich von jeweils 8 bis 22 Uhr geöffnet. „Wir möchten nochmals unterstreichen, dass unsere Einrichtung keine Fieberambulanz ist, sondern sich an Personen richtet, bei denen aufgrund der Symptomatik abgeklärt werden muss, ob eine stationäre Aufnahme erforderlich ist“, betont Thomas Waldhofer, der Leiter der Notaufnahme am Wormser Klinikum ist. „Wir treffen immer wieder auf großes Unverständnis, wenn kein Test erfolgt, da die Ersteinschätzungskriterien des Robert Koch-Instituts nicht zutreffen. Viele Menschen kommen auch, um sich eine Negativbescheinigung für ihren Arbeitgeber oder einen Reiseveranstalter abzuholen. Solche Bestätigungen stellen wir nicht aus“, so der Mediziner. „Erster Ansprechpartner ist nach wie vor der Hausarzt oder die Ärztliche Bereitschaftspraxis, die unter der Telefonnummer 116117 erreichbar ist.“

    In der Diagnostik- und Untersuchungseinheit wurden seit der Inbetriebnahme am 28. Februar 381 Tests durchgeführt, hiervon erwiesen sich 40 als positiv.

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