Gewinner des Lichttests, Frau Held (l) von der IGS Horchheim und Karin Himmler (r) vom ADFC Worms.
Man könnte schon sagen „Same procedure as every year“ Immer dann, wenn die dunkle Jahreszeit beginnt, beginnt auch das „Schwarz-Fahren“. Damit meint der ADFC Worms nicht das Fahren ohne Fahrschein, sondern das Fahrradfahren ohne Licht und mit schwarzer bzw. dunkler Kleidung.
Günter Niederhöfer vom ADFC Worms mahnt vor allem die Eltern, die Räder ihrer Kinder und natürlich auch die eigenen auf Lichttauglichkeit zu überprüfen und falls notwendig in Stand zu setzen. Kommt zur Dunkelheit noch Nässe hinzu, wird es in manchen Situationen für den Radfahrer lebensgefährlich, wenn er quasi wie aus dem Nichts vor dem Autofahrer auftaucht. „Lichtkontrollen durch die Polizei bei PKWs werden medienwirksam angekündigt. Lichtkontrollen bei Fahrradfahrer finden dagegen nur sehr sporadisch statt, leider“, so Günter Niederhöfer vom ADFC Worms. „Aber gerade diese müssen bei Dunkelheit und Nässe gut gesehen werden. Denn während bei Unfällen zwischen Auto und Radfahrer das Auto höchstens leichte Blechschäden davon trägt, kommt es beim Fahrradfahr ohne Knautschzone, zumindest zu Sturzverletzungen die dann leider oft gefährlich enden“.
„Die Technik mit Nabendynamo und LED-Beleuchtung ist heute sehr gut entwickelt, man muss sie bloß nutzen und immer mal wieder überprüfen. Kinder machen das nicht, das müssen schon Erwachsene tun“. Einen kleinen Beitrag dazu leistet der ADFC Worms schon seit Jahren. Immer im Herbst besuchen Aktive des ADFC Wormser Schulen und überprüfen die Lichtanlagen der Fahrräder der Schülerinnen und Schüler und natürlich auch den sonstigen technischen Zustand der Fahrräder. „Dieses Jahr waren wir am 9. Oktober in Horchheim an der IGS“, so Günter Niederhöfer.“ Alle Geprüften nahmen an einer Verlosung attraktiver Gutscheine teil. Also es lohnt sich, mit funktionstüchtigem Fahrrad in die Schule zu radeln.“