
Ab dem 1. Januar 2026 passt der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) seine Tarife mit einer durchschnittlichen Steigerung von rund 3,9 Prozent an die allgemeinen Kostenentwicklungen an. Zugleich nutzt der VRN die neuen Gestaltungspielräume im Rahmen der Ausgleichsregelung zum Deutschlandticket, um das Tarifangebot deutlich um nur noch marginal genutzte Tickets zu entrümpeln, besser zu strukturieren und stärker auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Fahrgäste auszurichten.
Ziel ist ein leicht verständlicher, übersichtlicher Tarif, der die Vielzahl parallel existierender Produkte reduziert und so für alle Kundengruppen einfacher handhabbar wird – ein Schritt, der an die bundespolitisch initiierte Vereinfachung durch das Deutschlandticket anknüpft.
„Mit der neuen Tarifstruktur 2026 machen wir einen weiteren konsequenten Schritt hin zu einem verständlicheren und damit kundenfreundlicheren Angebot. Wir reduzieren Komplexität dort, wo sie nicht mehr zeitgemäß ist, und schaffen klare, übersichtliche Optionen bei der Auswahl der passgenauen Fahrscheine für die Menschen im VRN‑Gebiet“, betont Dr. Michael Winnes, Geschäftsführer der VRN GmbH.
Die Maßnahmen zum 1. Januar 2026 umfassen eine attraktivere und bedarfsorientierte Gestaltung vorhandener Produkte und gleichzeitig werden überflüssige, schwer verständliche oder wenig nachgefragte Tarifprodukte eingestellt.
„Mit der Neuausrichtung passen wir unser Tarifsystem noch besser an die Bedürfnisse der Fahrgäste an – es wird verständlicher, nachvollziehbarer und zeitgemäßer. Komplexe Sonderregelungen werden abgelöst durch klare Angebote, die den Alltag erleichtern“, macht Christian Volz, Vorsitzender der Verbundunternehmen im VRN, deutlich.
Detaillierte Informationen zum neuen Tarifsortiment unter https://www.vrn.de
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