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  • Mo., 16. Dezember 2013, 20:01 Uhr
    Osthofener CDU-Vorstand informierte sich vor Ort bei Rektorin Neesen

    Seebach-Grundschule meistert fast täglich hohe Hürden

    Die Schule selbst präsentiert sich mit einem großen Adventskranz und von den Kindern gebasteltem Adventsschmuck weihnachtlich. Doch hinter der schönen Fassade haben Lehrerinnen und Lehrer mit einer Menge von Problemen zu kämpfen, erfuhr der CDU-Vorstand bei einer Führung durch die Osthofener Grundschule

    Es gibt vielerlei Grenzsituationen, verschärft noch durch Sprachprobleme von Zuwandererkindern. Auch die zunehmende Inklusion in Folge der Zuweisung von beeinträchtigten Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf stellt die Pädagogen vor große Herausforderungen. Eine  besondere Problematik ergibt sich aber daraus, dass die Seebachschule räumlich aus allen Nähten platzt und realistisch gesehen keine Erweiterungsmöglichkeit besteht.

    Momentan gibt es zwei Jahrgänge mit dreizügiger Klasseneinteilung und zwei mit vierzügiger Klasseneinteilung. Derzeit steht die Einteilung  für 2014 an und  durch Zuzüge und Kann-Kinder-Aufnahmen kommt man  in  eine Grenzsituation bei der Klassenstärke. 

    Messzahl abgesenkt
    Für die Folgejahre 2015 bis 2018 steht nach den gerade eingegangenen Zahlen des Kreises  jetzt schon fest, dass in diesen Jahren komplett von einer 4-zügigen Klasseneinteilung auszugehen ist, auch weil  die Messzahl für eine Klasse von 29 auf 24 Kinder abgesenkt wurde. Aufgrund der vorhandenen Räumlichkeiten der Seebachschule ist man aber  jetzt schon mit 14 Klassen am Limit. Selbst der  Mehrzweckraum wurde bereits für zwei  reguläre Klassen geteilt. Mit den in den nächsten Jahren zu erwartenden jeweils über 90 einzuschulenden Kindern werde bereits die Fünfzügigkeit gestreift.


    Die Auflösung der Goldberggrundschule wäre für Osthofen offenbar zumindest rückblickend  nicht der Weisheit letzter Schluss gewesen, meinte Frau Rektorin Neesen 

    Im Vorfeld der geänderter Zuständigkeit  für die Grundschule ab 1.7. 2014 war Bürgermeister Walter Wagner vor einigen Wochen bereits mit Ausschussmitgliedern der Verbandsgemeinde vor Ort und hat erste Eindrücke aufgenommen.  Im Benehmen mit der neuen Verbandsgemeinde wird in Bälde zu entscheiden sein, wie  die Osthofener Grundschülern zukünftig untergebracht werden können. Die Osthofener CDU wird die von ihr erarbeiteten  Lösungsansätze nach den Weihnachtsferien bezüglich einer Umsetzung in die Praxis mit Verwaltung und Schulleitung besprechen.

     

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