Formationskünstler im Reisefieber / Täglich „gigantische“ Mengen an Staren zu sehen
Seegraben beliebt bei Staren
Foto: NABU Worms-Wonnegau
Seit rund 14 Tagen sammeln sich nördlich der Beobachtungshütte in den Rheindürkheimer Rohrwiesen unglaubliche Mengen von Staren. Manche Beobachter sprechen von 1–2 Millionen. „Die Menge ist gigantisch. Solch eine Ansammlung hat es dort noch nie gegeben“, schwärmt Matthias Bösl vom NABU, „man sollte es sich nicht entgehen lassen“.
Ab ca. 16 Uhr geht es mit den ersten Schwärmen los. Wolken gleich kommen die großen Formationen von Süden aus Richtung Worms, vom Rheinhessischen Hügelland und vom Odenwald geflogen. Mit einem Fernglas kann man sie schon von weitem sehen.
Gegen 17 Uhr haben die sich letztlich zu einer großen Wolke verschmelzenden Schwärme über dem Schilf eingefunden und fallen in ihren Schlafplatz ein.
Man gelangt zu den Rheindürkheimer Rohrwiesen wie folgt: Auf der B 9 nördlich von Rheindürkheim Richtung Gärtnerei Tils einbiegen. Gleich nach dem Einbiegen rechts auf dem ausgeschilderten Parkplatz parken. Von dort zu Fuß bis zur Aussichtsplattform oder zur Beobachtungshütte gehen.