WFWN: Einige öffentliche Gehwege in Neuhausen sind in sehr schlechtem Zustand
Seenlandschaften gefährden Sicherheit
Die Ehrenamtsinitiative „Wir für Worms-Neuhausen“ (WFWN) begrüßt es laut einer Pressemitteilung sehr, dass nicht unerhebliche Geldsummen u.a. für die Umgestaltung von Straßen und Wege im Bereich des Fördergebietes Grüne Schiene, zur Verfügung gestellt würden. Denn das Förderprogramm diene der Stabilisierung und Aufwertung von benachteiligten Stadtteilen und soll zur Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität im Quartier beitragen.
Eine sichere und gefahrlose Nutzung der öffentlichen Gehwege sollte eigentlich laut der WFWN selbstverständlich sein. Leider sei man im Bereich Thomas-Stralenberg- und Güterhallenstraße davon meilenweit entfernt.
Selbst bei leichtem Regenfall verwandeln sich laut der Initiative „Teile in eine Seenlandschaft, vorstehende Abdeckungen der Hausanschlüsse, lose und kaputte Gehwegplatten und schlecht ausgebesserte Schadstellen gehören zur Tagesordnung“. Erschwerend käme hinzu, dass speziell die Güterhallenstraße extrem schlecht ausgeleuchtet sei.
Kurios, aber nicht weniger gefährlich, seien die Bürgersteige in der Thomasstraße, so die WFMW. Dort seien, obwohl die Fahrbahn nicht erneuert wurde, zwischen Einmündung Würdtweinstraße und Bebelstraße ca. zwei Drittel ausgebaut, dann kämen ca. 50 Meter im Urzustand mit losen und kaputten Platten, teilweise auch tiefe, ausgewaschene Stellen. Die restlichen 15 bis 20 Meter seien wieder gefahrlos zu begehen.
In dem gesamten Gebiet wohnten sehr viele ältere Menschen, oftmals seien diese auf einen Rollator angewiesen. Diese seien schon beim Verlassen ihrer Wohnung der Gefahr eines Sturzes ausgesetzt, ist sich die Initiative sicher. Anwohner hätten berichtet, dass sie nach Einbruch der Dunkelheit das Haus nicht mehr verließen, weil sie Angst hätten, zu fallen.
Wegen der teil dramatischen Zustände fordert die WFWN, dass bei der Verteilung der Fördergelder auch dieser Teil von Neuhausen bedacht wird.